Männer, die auf Blätter starren
Shownotes
Warum könnten wir stundenlang ins Feuer schauen? Oder Wellen beobachten und Blätter im Wind betrachten, ohne dass es langweilig wird? Was passiert dabei in unserem Gehirn? Und warum fühlen sich viele Menschen nach einem Spaziergang plötzlich klarer, ruhiger oder sogar kreativer?
In dieser Folge geht es um „gerichtete Aufmerksamkeit“ – also den permanenten Fokusmodus, in dem unser Gehirn im modernen Alltag oft festhängt – und darüber, warum natürliche Umgebungen unserem Nervensystem etwas geben, das Bildschirme, Serien und Social Media nicht können: echte Regeneration.
Es geht um:
- die Wirkung sogenannter „weicher Reize“
- Amygdala, Stressreaktionen und den Parasympathikus
- Vogelstimmen, Wasser und evolutionäre Sicherheit
- Die Neurobiologie der Natur
- Kreativität, Gedankenkarusselle und warum Ortswechsel helfen können
- warum nicht jeder Spaziergang einen Schrittzähler braucht
Vielleicht heilt uns die Natur nicht magisch. Aber vielleicht erinnert sie uns einfach daran, wie „normal“ sich Leben einmal angefühlt hat.
Hey, mein Name ist Alexander Metzler. Ich bin Speaker, Biohacker, Digitaldesigner und Experte für mentale Gesundheit. Und ich zeige dir, wie du im digitalen Trubel zu mehr Klarheit und Lebensfreude findest.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Die Heldenstunde, euer Podcast für ein gesundes und bewusstes Leben.
00:00:13: Und hier ist euer Host Alexander Metzler!
00:00:16: Wie immer freue ich mich mega dass ihr wieder am Start seid zu dieser Folge vom Podcast-Heldenstund in dem es um Männer geht die auf Blätter starren aka die Neurobiologie der Natur.
00:00:30: Er hat ein bisschen ungewöhnlicher Titel, aber vielleicht kennt ihr den Film Männer Die auf Ziegen starren und das hat mich doch sehr inspiriert.
00:00:38: zu diesem Titel vielleicht.
00:00:40: Es ist Sonntag Nachmittag Und ich bin immer noch in der Aufbauphase von meiner letzten Virusinfektion.
00:00:47: Man hört es immer noch so ein bisschen an meiner Stimme, ich bin ja immer noch nicht so bei hundert Prozent.
00:00:51: So die letzten Tage ist das erste Mal morgens wieder so'n bisschen Sport gemacht.
00:00:55: dabei habe gemerkt dass es noch zu früh.
00:00:57: also schön langsam schön langsam dem Körper Zeit geben.
00:01:00: wir haben vorhin einen kleinen Spaziergang gemacht meine Partnerin und ich und vielleicht hört ihr in dieser Podcastfolge im Hintergrund auch so'nen bisschen Klavier den Sie spielt gerade Klavier unten.
00:01:13: Und das finde ich eigentlich ganz schön, wenn da so ein bisschen hier reinschwappt.
00:01:17: was ihr vielleicht auch hört sind... Unsere Nymphensättige, die sind gut drauf heute.
00:01:22: Die rufen viel hier übrigens.
00:01:23: Falls ihr das als Video seht ist hier hinten ein kleiner Holznymphensettig hinter mir.
00:01:29: sehr schön.
00:01:30: Ja und dieser Spaziergang den habe ich nicht ganz ohne Plan gemacht denn ich wollte nochmal ganz bewusst darauf achten ob das was jetzt in der Folge erzählen möchte sich dann auch bei mir darstellt während so einem Spazieregang in dem Fall eben durch die Felder.
00:01:48: Wir lieben ja hier am Ortsrand bei Mainz und haben viel Weinbau um uns herum.
00:01:55: Und aber auch in dem Neubaugebiet ist eine große Fläche, die Prach liegt seit einigen Jahren wo sich natürlich sehr viel entwickeln durfte mit der Zeit und ein bisschen Wildwuchs ist noch ganz schön und romantisch.
00:02:10: Und es soll in dieser Folge darum gehen, was die Natur uns eigentlich zu bieten hat und was das mit Gesundheit zu tun hat.
00:02:19: Denn immer mal wieder bekomme ich die Frage, warum ich so viel über Naturspreche im Podcast, indem es eigentlich um Gesundheit und Bewusstsein geht?
00:02:31: Ich weiß gar nicht, was ich antworten soll weil für mich ist das Thema Natur- und Umwelt oder wie ich's gerne nenne Mitwelt Das ist ja nicht nur verknüpft miteinander mit dem Thema Gesundheit, sondern das ist einfach ein Themenkomplex.
00:02:45: Der es in meiner Wahrnehmung, in meinem Bewusstsein... ...in meiner Perspektive aufs Thema gar nicht voneinander zu trennen!
00:02:52: Also das ist nicht nur Verknüpfft, sondern dass es eigentlich ein Thema denn die Natur ist der ausschlaggebende Punkt für unsere Gesundheit gemeinsam mit dem Lifestyle für den wir uns eben entscheiden in der Zeit, die uns hier als Mensch gegeben ist.
00:03:10: Männer, die auf Blätter starren wie kam ich?
00:03:15: Auf diesen Titel?
00:03:18: und es ist eben so dass wir gerade in unserer modernen Welt, die wir uns ja erschaffen haben indem jeden Tag interagieren, in der wir arbeiten oder eben auch heute an so einem Sonntag vielleicht sogar Zeit ein bisschen die Seele baumeln zu lassen.
00:03:36: Wir haben ganz viele Reize sogenannte harte Reize sozusagen und wir gucken auf Bildschirme, wir bekommen Emails, wir müssen priorisieren, wir Müssen Entscheidungen treffen und das alles führt dazu dass wir die ganze Zeit in der sogenannten gerichteten Aufmerksamkeit sind.
00:03:57: Also gerichtete Aufmerksamkeit, das bedeutet dass wir unsere mentale Power auf Dinge lenken, die Energie von uns abverlangen weil wir Entscheidungen treffen müssen, weil wir priorisieren müssen, Weil wir vielleicht zusagen müssen oder absagen müssen und weil wir kommunizieren müssen um etwas zu verschieben oder etwas zu verändern oder etwas anzupassen bringt sehr viele mentale power und anstrengung mit sich.
00:04:22: Und irgendwann ist dieser akku wird dann immer kleiner und kleiner und klein, und irgendwann ist der leer und das führt dann zu gereiztheit und entsprechende homone werden in unserem system ausgeschüttet kocht die sol adrenalin also die stresshormone und natürlich Ist Stress, und das was wir wie wir Stress empfinden ist für jeden von uns individuell.
00:04:47: Was den einen krass stresst ist für den anderen ein piece of cake.
00:04:52: Und das zeigt ja auch ganz gerne dieses Beispiel dass Stress etwas isst was wir daraus machen.
00:04:59: Also wenn der einer auf eine situation relax reagiert und der anderes davon gestresst dann hat es ja nichts mit der Situation zu tun sondern mit unserer individuellen Reaktion auf den Stress.
00:05:10: Und trotzdem gehen dann eben diese hormonellen Veränderungen mit sich eine Ausschüttung von den Hormonen und das Ganze hat seinen Ursprung in der Evolution, da war es total wichtig dass wir schlechter Nachrichten als zum Beispiel ein Beutegreifer näherzlichen Fressfeind von uns näherzig.
00:05:30: Das war evolutionär überlebenswichtig für uns Menschen, dass wir A darauf unsere Aufmerksamkeit hatten und B, wenn es dann zu so einer Begegnung gekommen ist.
00:05:40: Dass eben unser System so entsprechend reagiert hat diese Art von Hormone ausgeschüttet wird die Herzrate hoch gegangen ist die Muskulatur durch pulutut worden ist damit wir in der Lage waren eben zu fliehen oder zu kämpfen, oder die dritte Variante in eine Stache zu verfallen.
00:05:57: Unmöglichst unbeschadet aus so einer Situation herausgekommen zu sein.
00:06:02: Im Falle eines Beutegreifers wird wahrscheinlich die Flucht immer die beste Option gewesen sein.
00:06:07: Ich weiß nicht ob man sich mit Bahrenhänden oder einem Knüppel um Sebelzantige hätte anlegen sollen?
00:06:14: Vermutlich eher nicht!
00:06:15: Vermutlich ist dann wirklich die Flucht das Beste gewesen.
00:06:18: Auf den Baum rauf, ich hoffe die Fischer konnten nicht klettern, das übersteigt jetzt mein Know-how.
00:06:22: aber auf jeden Fall weg aus der Gefahrenzone oder fliehen vor Feuer zum Beispiel und dazu war es eben wichtig dass wir möglichst viel Power hatten.
00:06:31: deswegen Herzrate hoch Deswegen durch Blutdruckmuskulatur Dass wir eben leistungsfähig sind.
00:06:37: Und vielleicht wart ihr liebe Hörer da draußen und das könnt ihr mir ja mal wenn ihr möchtet kurz in die Kommentare schreiben von dieser Folge.
00:06:45: Vielleicht wart ihr schon mal in so einer Ausnahmesituation, vielleicht wart ihr wirklich schon einmal in einer krassen Situation, die so jenseits vom Alltag war und vielleicht habt ihr da wirklich festgestellt dass ihr auf einmal, ich will jetzt nicht sagen übermenschliche Kräfte aber doch einen Energieniveau oder Kraftniveau deutlich über der Norm hattet.
00:07:05: also mir ist das mal passiert als wir auf einem eigentlich relativ harmlosen Fluss Kanu war es Kanu oder Kajak.
00:07:13: Oder was ganz anderes, also das war auf jeden Fall etwas mit Paddeln meiner Partnerin und ich.
00:07:18: Und wir sind... Ich sage jetzt nicht warum aber wir sind gekendert!
00:07:24: Wir sind ausgerechnet an der einzigen Stelle.
00:07:26: von diesem sehr trägen entspannt vor sich hin blätscherten Fluss sind wir gekendet, an dem es wirklich gerade tief war Und ich hatte schon Erfahrung mit der Situation, weil ich bin als Kind oft gekirnt hat und ich wusste aber dass meine Partnerin jetzt wahrscheinlich gerade nicht besonders komfortabel in der Situation ist.
00:07:46: Also musste sich in dem Moment ganz viel entscheiden.
00:07:51: Was ist Prio I?
00:07:52: PrioI ist die Partnerin beruhigen also die schnappen halte ich am Boot fest.
00:08:02: Da gibt's immer solche Behältnisse, die man dann verschrauben kann wo die wichtigen Sachen drin sind.
00:08:07: Also Portmonee, Handy, Schmuck whatever also alles was nicht ins Wasser fallen soll.
00:08:14: das hatte Prio II das schnappen und irgendwie sichern.
00:08:17: Prio III hat für mich die Paddeln weil die müssen wir auch kriegen um wieder klarzukommen.
00:08:24: Gott sei Dank haben das dann auch... Kanu oder Kajakfahrer, den Stück weiter weg waren gesehen.
00:08:30: Die kamen dann auch gleich zu uns und haben uns dann auch geholfen.
00:08:34: Also innerhalb dieser kürzten Zeit in so ein Funktionsmodus reinzugehen... Da überlegst du nicht!
00:08:40: Da machst Du einfach!
00:08:41: Und mein Gehirn war in der Lage diese Priorisierungsleste... also es war ganz magisch.
00:08:48: Es war eigentlich sehr hektisch aber gleichzeitig auch eine totale Ruhe und Überblick der Situation.
00:08:55: Und was dann auch krass war, das Boot.
00:08:59: Also ich hab uns an Land gezogen und das Boot war voller Wasser.
00:09:06: Weil ich so voll mit Adrenalin war, konnte ich dieses volle mit Wasser, also bestimmt dreiviertel gefüllte Boot mit Wasser aber vielleicht war es auch nur halbvoll.
00:09:16: Das weiß jetzt nicht mehr genau aus schoner Ecke her.
00:09:18: Aber ich war in der Lage, das einfach an Land zu ziehen!
00:09:21: Aus dieser Strömung rauszuziehen und das zu sichern.
00:09:25: Und man muss sich vorstellen, das war auch eine sehr steile Stelle da.
00:09:31: Also es war nicht einfach so ein flaches Ufer sondern es war sehr steil.
00:09:34: Das heißt ich musste es nach oben ziehen aber da ich mit Adrenalin und Cortisol voll gepumpt war habe ich das hingekriegt.
00:09:41: Und das war so eine Ausnahmesituation die ich mal hatte wo ich gemerkt hab krass du hast im Moment Reserven über die du im Alltag nicht verfügst.
00:09:53: Ich habe auch noch eine andere Geschichte, die erzähle ich aber mal in der anderen Folge wo er sich das anbietet.
00:10:00: Das hat was mit einer Brücke zu tun.
00:10:02: so viel sei gesagt um mich auch selbst dran zu erinnern dass die Geschichte mal erzählen soll.
00:10:07: also wir haben dann ein Reservoir an extra power mentale und körperliche Power und das sorgt für unser Unternehmen über ja für unsere Unternehmen auch aber vor allen Dingen für unser Überleben.
00:10:23: Und deswegen sage ich auch gerne immer in meinen Vorträgen und Seminaren, dass Stress per se nicht unbedingt was Schlechtes ist.
00:10:29: Weil das ist ja das, was wir immer lesen.
00:10:31: Stress ist gesundheitsgefährdend und Stress führt zu Burnout und so.
00:10:35: Das ist ja auch alles richtig.
00:10:37: Es hat vor allen Dingen damit zu tun, dass der Stress den wir in unserem Arbeitsalltag erleben, in unserem digitalen Alltag erlebten.
00:10:45: Dass es ein immer wiederkehrender nie aufhörender Stress.
00:10:50: nicht auf.
00:10:51: Das ist also ein permanenter Stress und das kann uns gesundheitlich tatsächlich beeinträchtigen, dass was ich gerade erzählt habe dieses Kanu-Ding ne?
00:11:02: Das hat einen Anfang eine Mütte unten Ende relativ schnell Und dann ist es abgehakt und dann normalisiert sich das System auch wieder.
00:11:10: Also da geht's auch immer um Ballors Die Stresskurve geht hoch und danach gehts in der Entspannung.
00:11:16: als wir dann wieder im Boot waren uns haben treiben lassen, also wir waren ja dann beide.
00:11:21: klatschnass war jetzt nicht so ein super warmer tag damals.
00:11:25: das heißt irgendwann wurde uns kalt und Wir waren noch mit einem anderen befreundeten paar auf diesem wasser.
00:11:31: die mussten wir dann also die haben dann irgendwann weiter vorne haben Die gecheckt dass irgendwas passiert sein muss.
00:11:35: sie haben dann auf uns gewartet aber die waren schon außerhalb von Von Sicht nähe.
00:11:40: Die haben dann gewartet Und dann haben wir gesagt ja wir können jetzt nicht mehr super lange weiterfahren weil wir sind klitschnass und Dann sind wir an land gegangen Wir haben uns aufgewarmt und wie köstlich ist dann ein heißer Kakao oder einen heißen Kaffee.
00:11:55: Und in dem Moment entspannst du ja auch dann komplett wieder, das heißt die Kurve die irgendwann oben war am Pieck geht dann ganz runter in so eine Entspannung Wohle Gemütigkeit hinein, wo du dich am liebsten dann auch hinlegen würdest und so weiter.
00:12:09: Und das führt eben zu Ballors!
00:12:10: Das würde ich sagen ist eine sehr gesunde Art von Stress.
00:12:13: Die haben wir zum Beispiel auch wenn wir Mannschaftssport machen... ...und wir haben ein Punktespiel in so einem Vereins- und Ligasystem.
00:12:22: Da geht alles bisschen hoch und nach dem Spiel geht es wieder runter.
00:12:25: Das halte ich für eine sehr... ...gesunde... Auf!
00:12:29: Spannung, Anspannungen und Entspannung.
00:12:32: Also wir kommen immer wieder zu diesem Nullpunkt dazu.
00:12:35: Und das passiert eben nicht in unserem Daily-Tutu im Büro wenn wir mit Chefin, mit Chef Stress haben, mit Kolleginnen und Kollegen Stress haben.
00:12:42: Wenn das Projekt droht gegen die Wand zu laufen, wenn der Bonus flöten geht weil zu wenig Umsatz war dies dass was alles passieren kann Das ist ja immer permanent und hört irgendwie nicht auf und da können wir eben mit.
00:12:58: Und jetzt kommen wir zu den Männern, die auf Blätter starren.
00:13:02: Diesem Stress können wir etwas entgegenstellen und das ist Mutter Natur.
00:13:08: Die bietet ein breites Arsenal an Entspannungstechniken.
00:13:13: Ich hab ja eben von der sogenannten gerichteten Aufmerksamkeit gesprochen also dass was uns alles mental in Beschlag nimmt.
00:13:22: Und Mutter Natur bietet dahingehend ... Eine ganz andere Sache, sie bietet uns nämlich sogenannte weiche Reize.
00:13:33: Weiche Reiz sind alles das was wir in der Natur wahrnehmen was sich verändert aber in so einer fließenden Bewegung.
00:13:49: Beispiel der Himmel und Wolken am Himmel die kommen die entstehen die verändern sich und die vergehen.
00:14:00: Beispiel an Lagerfeuer, wo wir reingucken es brennt gleichmäßig verändert sich dabei ständig.
00:14:10: und trotzdem das habt ihr wahrscheinlich auch schon mal als Erfahrung gemacht können wir gefühlt irgendwie stundenlang in so ein Feuer rein gucken.
00:14:18: das wird überhaupt nicht langweilig.
00:14:22: Ein fließendes Gewässer wo immer wieder neue Verwirbelungen neues Wasser kommt nach, der Klang des Wassers.
00:14:32: Es fließt in einer permanenten Veränderung und doch in einer gleichbleibenden Bewegung.
00:14:39: anderes Beispiel jetzt spät Frühling oder an der Schwelle zum Frühsommer die Gerste kommt hoch das Getreide steht auf den Feldern gerade bei der Gerste mit den langen Haaren.
00:14:49: wenn dann da der Wind über die Felder geht Das ist ja wie eine Wellenbewegung im Meer.
00:14:55: Wenn du da ein bisschen stehen bleibst oder der Raps, der jetzt geblüht hat, Rapsfelder wunderschön dieses Gelb und dann hast du auch die Honigbienen dem Raps rumfliegen und ihre Pollen sammeln gerade diese Gerste, die dann so hin und her.
00:15:12: das hat ja auch was Meditatives durch den Wind.
00:15:16: also wenn der dann da so durchgeht Wie Wellen auf mehr, die sich auf dich zu bewegen oder von dir wegbewegen.
00:15:24: Da ist man größer und hier ist man auch größer.
00:15:27: Das hat ja was Magisches!
00:15:29: Das hat etwas Wahnsinnig Beruhigendes Wenn wir dem eben Raum einräumen in unserem Alltag.
00:15:40: Weitere Beispiel Plätter.
00:15:43: Nennen wir mal jetzt wenn der Sommer vorbei ist.
00:15:45: also jetzt haben wir ja Grün.
00:15:46: das ist sehr schön.
00:15:49: Noch schöner finde ich persönlich den Herbst.
00:15:51: Herbstwald, wenn dann die Farbenbracht kommt.
00:15:56: Wir haben gelb, wir haben rorsch und wir haben rot und wir brauchen noch Reste an grün je nach Laub.
00:16:04: Und da geht der Wind durch und das Blätterdach bewegt sich.
00:16:08: Jedes einzelne Platt bewegt es ja auch.
00:16:10: Der Baum in Summe schwingt nach links und rechts.
00:16:17: Das sind so anmutige Bewegungen Das sind so meditative, repitative Bewegungen.
00:16:27: Und auch das sind Reize für unser Gehirn aber es sind eben weiche Reize.
00:16:32: und der große Unterschied zu der gerichteten Aufmerksamkeit ist dass die Natur in diesem Moment nichts von uns will.
00:16:44: Die Natur will nicht von uns, dies einfach da!
00:16:50: Das heißt in diesem moment wird unserem Gieren klar, wow du bist gerade in einer Situation wo es offensichtlich keine Entscheidungen zu fällen gibt.
00:17:02: Wo es keine Priorisierungen gibt die zutreffen sind.
00:17:06: Wo wir nicht ja oder nein zu irgendwas sagen müssen und überhaupt nichts nachdenken müssen sondern können einfach nur beobachten ist auch der Grund warum Waldbaden in den letzten Jahren so ein riesiges Thema geworden ist.
00:17:23: Und das ist ja gut erforscht, also gerade Japan ist Shinrinjoku oder Shinrinjo-ku.
00:17:32: Shinrinyoko heißt es glaube ich – Waldboden.
00:17:36: Da gibt es ganz viel Forschung grade in Japan zu dem Thema was die Natur mit unserem Nervensystem macht?
00:17:44: Was die Natur?
00:17:47: dass eben unser Hypo-Campus, der für die Entscheidungsfindung und für Priorisierung zum Beispiel zuständig ist.
00:17:54: Dass er abschalten kann, dass der entspannen kann.
00:17:57: Das ist ein Wellenprogramm für diese Areales.
00:18:02: Diamügdala – unser Angstzentrum was immer nach Gefahr und Bedrohungscannt kann sich entspann'n.
00:18:10: Übrigens das nicht nur visuell also ich habe jetzt ja ganz viel von diesen Bewegungen gesprochen und von dieser meditativen Übung aber auch auditiv, also das Rauschen vom Wind in Blättern oder die Geräusche was Laub macht gerade im Herbst wenn wir durch Laub laufen.
00:18:29: Und vor allen Dingen Vogelgesang hat eine ganz... Also nebst dem dass es einfach wunderschön klingt Wenn wir Vogel Gesang hören ist das gleichzeitig ein Signal für unseren Parasympathikus, also für den Teil in unserem Nervensystem der für Entspannung loslassen Erholung zuständig ist.
00:18:54: Im Gegensatz zum Sympathicus, der aktiv ist wenn wir krass im Struggle sind.
00:19:00: Also angespanntes Nerven-System Der Parasymprethikus wird aktiviert durch Vogelgesang und auch das so die Theorie hat evolutionäre Gründe weil solange Vögel singen in der Natur ist die Situation nicht betrohlich.
00:19:18: Denn wenn ein Beutegreifer in der Nähe auftaucht, wenn Gefahr kommt verstummt der Vogelgesang.
00:19:25: oder du hast Eichel her, der schlägt dann eher Alarm.
00:19:28: da muss man auch so bisschen lernen den Vogelsang zu lesen und kennenlernen.
00:19:35: aber Wenn Gefahr droht verstummen die Vögel.
00:19:38: das heißt wenn wir keine vögel singen hören ist es underbewusst in unseren Zeichen für Gefahr.
00:19:45: Genau wie es unterbewusst für uns ein Signal ist, wenn wir Vogelgesang hören dass wir offenbar gerade in einer entspannten Szenerie befinden.
00:19:55: und deswegen ist Vogel Gesang so spannend für unsere mentale Erholung.
00:20:00: also all diese weichen Reize nichts Aggressives Nichts Hektisches Nichts Lautes Nichts Aufdringliches.
00:20:11: Die Natur will nichts von uns.
00:20:13: Sie ist einfach nur da und sie öffnet die Töne für uns einen Schritt in diesen Moment zu tun, in das hier und jetzt.
00:20:25: Weil mentale Action ist ja immer entweder um die Vergangenheit oder um die Zukunft ganz wenig wo wir mal drüber nachdenken über eine Situation die gerade jetzt aktuell ist.
00:20:36: Und dieses Entsierz holen ist auch ein Portal, was uns die Natur öffnet.
00:20:41: Wenn wir dann bereit sind durchzugehen, werden wir dann bereits mal im Wald stehen zu bleiben und uns einfach mal so einen Baum angucken wie der sich im Wind wiegt.
00:20:50: Viele von uns sind ja im Wald unterwegs... ...und dann geht es darum, die sechzehn Kilometer Wanderstrecke möglichst schnell zu durchwandern.
00:21:00: Oder es geht darum, den fünf Kilometer Lauf zu machen und den zehn Kilometer lauf.
00:21:06: Und dann hat man die Stöpsel im Ohr und man hört Musik oder man hört Podcasts... ...und ich will das auch alles gar nicht schlecht machen!
00:21:12: Also ist ja wunderbar wenn wir wandern.
00:21:14: Es ist wunderbar, wenn wir laufen, wenn Wir Ausdauersport machen, kardiovaskuläres Training machen in der Natur.
00:21:20: Erwunderbar!
00:21:22: Aber wenn wir das machen umzu?
00:21:28: Trainingsprogramms ist oder weil wir möglichst krasse Daten sammeln wollen.
00:21:35: Oder auch der Schrittzähler, wenn es darum geht... Ja ich muss jetzt, ich habe irgendwann mal gehört, zehntausend Schritte sind gesund und ich muss diese Zehntausend Schritten... Darum geht's dann nicht!
00:21:43: Es geht mehr ums Sein, es geht um darum in dem Moment einzutauchen, tief einzutauchen.
00:21:52: Es geht nicht um Leistung, es gibt nicht darum Schritte zu machen.
00:21:57: Der Spaziergang, der darf zwischendurch gestoppt werden.
00:22:01: Man darf zwichendurch stehen bleiben und man darf sich der Situation bewusstwerden denn der Mann gerade ist?
00:22:07: Man darf anfangen den Wind in den Blätter zu hören wenden welcher da ist!
00:22:12: Man darf den Vogelgesang wahrnehmen, man darf das Geräusch der Schritte wahrnehmen Und vielleicht ist er auch an fließendes Wasser oder generell eine Wasseroberfläche in der Nähe.
00:22:25: und auch Wasser ist für unser System ne unterbewusste Botschaft.
00:22:30: Wasser ist gut, Wasser bedeutet für uns Leben.
00:22:33: Wasser is das zweitwichtigste Element neben also nach dem Atem Sauerstoff können wir nur ein paar Augenblicke sozusagen überleben.
00:22:42: wer Atentraining macht schafft es ein kleines bisschen länger aber es hält nicht lange ohne atmen.
00:22:48: und das zweid wichtigste element ist eben H-Zwei Oh Wasser.
00:22:52: Ich hoff, H-IIO ist... Moment.
00:22:55: Nicht das jetzt hier was Falsches sagen!
00:22:57: H-I-O.
00:22:59: Plötzlich mehr Jungfrau ist das erste?
00:23:01: Was kommt deutend auf Wasser hätten ja.
00:23:04: So viel Chemie habe ich dann doch noch im Kopf.
00:23:06: Das stimmt also H-IIIW Wasser Gott sei Dank.
00:23:09: Ich hab gerade überlegt dass er Sauerstoff war als der gesagt hat nein Also H-Zwei-U-Wasser, das zweitwichtigste Element für unser Körper.
00:23:15: Und dann bis zu rund siebzig Prozent in unserem System ist aus Wasser.
00:23:19: Das heißt, Wasser ist ganz, ganz lebenswichtig für unser System.
00:23:23: und wenn irgendwo ein fließendes Gewässer, dieses kurgelnde Geräusch von fließendem Gewässern der Nähe ist es auch gleichzeitig das Signal ja wir sind safe weil wir haben Zugriff zu Wasser also alles was mit Wasser zu tun hat Gewässers.
00:23:38: deswegen glaube ich wenn ihr meine Folge zum Thema Miniteich schon gehört habt und aktuell habe ich ja gerade ein größeres Teichprojekt angefangen, Naturteichprojekten im Garten von uns.
00:23:52: Ich glaube nicht, ich weiß sehr einfach weil ich die Wirkung merke dieses Ritual morgens eine Tasse Kaffee zu trinken an diesem Miniteiche.
00:24:01: Und der Miniteil ist wirklich ein Minitech.
00:24:02: also er ist wirklich nicht groß und trotzdem es ist Wasser, trotzdem Ein natürliches Element, gleichzeitig ein Lebensraum.
00:24:13: Für Schnecken, für Larven.
00:24:15: Wir haben jetzt eine kleine Kröte da sitzen und die Schmetterlinge libeln alles profitiert auch von diesem kleinen Miniteich.
00:24:23: also wir schaffen Biodiversität, wir schaffen Raum fürs Leben.
00:24:28: das ist auch gleichzeitig gut für die Seele.
00:24:30: aber auch wenn man jetzt mal nur an uns selbst sondern unsere eigene Gesundheit denkt so einen Platz zu haben an dem man sich setzt und auf ne Wasseroberfläche zu gucken macht wahnsinnig viel mit dem Nervensystem.
00:24:44: Last but not least, auch was das Thema Kreativität angeht.
00:24:50: Also ich arbeite ja unter anderem auch als Designer aber auch wenn ich als Speaker, als Trainer Arbeiter also zum Beispiel Seminare oder Workshops konzipieren oder Vorträge schreiben.
00:25:02: Das ist ja auch ein sehr sehr kreativer Prozess.
00:25:06: Und meine Arbeit als Designer sowieso, auch wenn ich digital arbeite selbst an der Webseite fließt dann natürlich Ideen rein, Kreativität rein.
00:25:19: Auch der kreative Akku wird geladen, wenn wir uns in der Natur aufhalten.
00:25:25: Zum einen gerade das Spazierengehen.
00:25:28: Spazieren gehen ist auch... Ich habe schon viel in dieser Folge über diese rhythmischen, sanften Bewegungen gesprochen.
00:25:37: Spazierengehen ist auch eine sehr sanfte Bewegung für den Körper aber auch repetitiv also gleichmäßig.
00:25:45: wie gehen das ist ja auch.
00:25:47: es gibt ja auch Gehmeditation zum Beispiel.
00:25:49: Also unterbewusst wenn wir spazieren gehen oder auf ein gewisses Ziel zu durchschöpfen sondern des tun ums tun zwillen.
00:25:59: also lernt einen gleich mit proben meinen anderen podcast Lern da meinen Podcast bei denen in Gleichmut oben würde jetzt sagen, nicht die Aufmerksamkeit den Früchten geben sondern dem Vorgang selbst der zu den Fruchten führt.
00:26:17: Also gehen um das Gehenswillen spazieren um das Spazierens Willen nicht um irgendwo anzukommen.
00:26:22: dann hat ja auch dieses Wiederholende, dieses Samfte unsere Atmung wird tiefer das heißt unser Gieren und unser System wird besser mit Sauerstoff versorgt.
00:26:34: Wir haben das Thema Licht, habe ich jetzt noch gar nicht angesprochen.
00:26:36: Also Licht was uns wacher macht und was auch wieder zur Vitamin D-Produktion dann zumindest früher Sommer beiträgt in unseren Breitenkarten.
00:26:45: Alles das macht uns füttert und gleichzeitig gibt es auch diesen Perspektivwechsel dieser Ortsveränderung.
00:26:55: Und vielleicht habt ihr mit Sicherheit schon dieses Phänomen gehabt dass ihr vor irgendeinem Problem gesessen habt vom Rechner.
00:27:02: Ich mag das beim Also wenn ich das Bescheiden sagen darf beim Entwickeln von Webseiten, also bei mir ist es eher so ein bisschen Javascript und CSS.
00:27:13: Ich würde mich nicht als Entwickler sehen aber die Tätigkeit gibt irgendein Problem und es muss mit irgendeiner Lösung gelöst werden.
00:27:21: Und man sitzt schon relativ lang an diesem Problem und man findet einfach die Lösung nicht.
00:27:26: Man macht immer weiter weil man denkt sogar das muss doch irgendwie lösbar sein Und dann ändert man den Ort.
00:27:34: Oft ist es auch eine Dusche, wo Kreativität passiert weil da ja auch ganz viele Eindrücke auf dem Körper durch das Wasser und so kommen aber eben auch der Perspektivewechsel, der Ortswechsel in die Natur raus was anderes sehen, was anderes hören andere sensorische Reize und plötzlich kommt dir die Lösung für dein Problem wie von selbst zu Weil du die Perspektiven, weil du den Ort die sensorischen Impulse gewechselt hast.
00:28:02: Dann passiert einfach so viel, das wird neu gemischt sozusagen... Das Kartenspiel wird neugemischt und plötzlich kommt der Joker raus ohne dass du dich auf den Joker fixieren musstest.
00:28:13: also das finde ich auch ganz ganz spannend, dass die Natur in der Lage ist unsere Kreativität unseren kreativen Akku aufzuladen.
00:28:24: Also das Ganze dient einfach der Regulation unseres kompletten Systems.
00:28:35: und auch dabei finde ich es ist einfach wichtig, dass wir ja oft in unserem digitalen Entertainment-Zeitalter in dem wir sind.
00:28:45: Dann verwechseln wir oft ja auch zum Beispiel Fernseher oder Film gucken oder Computer spielen oder Konsole spielen mit Erholung.
00:29:00: Ich bin der Letzte, der das schlecht macht.
00:29:01: Ich guck auch gerne sehr!
00:29:02: Ich gucke aktuell zum zweiten mal.
00:29:04: Breaking Bad habe ich jetzt viele Jahre lang nicht gesehen.
00:29:06: Gucke ich jetzt zum zweiten Mal finde es wieder grandios wie die verschiedenen Stationen aufgebaut sind und Walter White und Jesse Pinkman immer tiefer in diesen kriminellen Sog reingezogen werden.
00:29:23: Wobei er jetzt beim zweiten mal muss ich sagen, finde Walter Wilde eigentlich noch unsympathischer weil er einfach ganz bewusst schlechte Entscheidungen trifft und sich das immer versucht schön zu reden mit er.
00:29:33: ja ich tue es für meine Familie aber eigentlich tut er's vor allen Dingen weil er ist auch irgendwie geil findet den Kick zu haben.
00:29:40: Aber dass nur am Rande.
00:29:41: ihr könnt mir da auch gerne widersprechen wenn ihr das anders interpretiert falls ihr auch mal wieder Breaking Bad guckt.
00:29:46: was ich sagen will is' Das ist keine Erholung fürs Gehirn Weil wir natürlich wieder mit neuen Geschichten, mit neuen Storys, mit einer Herausforderung, mit neuer Spannung und Anspannungen gefüttert werden.
00:29:59: Und das macht Spaß!
00:30:00: Das macht Freude... ...und es ist gut zu wissen dass es eben keine Erholung fürs Gehirn ist.
00:30:06: also unser Gehirnen entspannt dabei nicht.
00:30:08: im Gegenteil Es führt eher zu einer mentalen und körperlichen Anspannung.
00:30:12: wenn jetzt da die beiden Killer Twins da von Boyos Hermanos irgendwie auftauchen.
00:30:19: Da weißt du, gleich wird wieder irgendeiner mit der Axt umgehauen und entspannst du dich an!
00:30:24: Also es kommt einfach zu einer Anspannung des Körpers.
00:30:26: und wenn dann die Szene vorbei ist, dann dieses berühmte... uaaahhh... dieses erstmal durchatmen, dieses loslassen... uaahh... Schultern fallen nach vorne usw.. Und das ist eine natürliche Entspannungen des Körperes.
00:30:39: also ausatmen und der Körper fällt nach vorn Und das können wir nutzen in unserem Alltag.
00:30:45: und wenn wir das dann noch in der Natur machen.
00:30:49: Tiefen Atemzug ein, kurz halten.
00:30:55: Atemzuck aus, kurzhalten.
00:31:00: Das sind frischer Luft in sauerstoffgeschwängerter, fricher umbelasterter Luft und vielleicht ein bisschen Duft von Pollen oder der Duft der Sonne... Die Düfte der Jahreszeiten im Frühling, Sommer, Herbst.
00:31:16: Die Natur riecht anders daraus.
00:31:18: und das wieder wahrzunehmen oder auch dieser berühmte Geruch von frischem Regen auf Waldboden.
00:31:28: Das ist einfach ein Geschenk!
00:31:29: Dieser Geruch hat auch einen Namen und den wusste ich schon mal in der hellen Stunde gesagt.
00:31:34: Ich habe ihn aber gerade vergessen.
00:31:37: Auch das macht wahnsinnig viel mit unserem System.
00:31:41: also die Einladung eben rauszugehen, sich das bewusst in den Alltag reinzuholen und damit ein Gegengewicht zu erschaffen.
00:31:50: Zu der permanenten Anspannung, in der wir eben in unserem Berufsalltag aber auch in unserem frei gewählten Freizeit-Alltag sind indem wir dann einfach noch mehr Social Media und noch mehr Handy und nochmehr Termine und nochmal Serien und Spiele und whatever ins in unser System holen also als Wenn wir uns jetzt noch mal die Anspannungs- und Entspannungskurve angucken, die ich am Anfang erwähnt habe.
00:32:19: Wenn es jetzt auch darum geht nochmal das Evolutionär zu betrachten dann waren diese Bedrohungsszenarien immer irgendwann vorbei.
00:32:26: Und nach einer Anspanung kam eine Entspannung und somit eine Balance ein Gleichgewicht.
00:32:32: Gut für unsere mentale und körperliche Gesundheit ist eben wenn wir bewusst diese Entspankungsmomente in unser Leben lassen.
00:32:40: Kommt die Good News, Ladies and Gentlemen.
00:32:45: Es ist komplett kostenlos für einen Spaziergang in der Natur.
00:32:53: ob das jetzt der Stadtpark ist oder das Wältchen oder der Wald oder des Feld nimmt ihr keiner Geld davon ab.
00:33:03: Die besten Sound Frisches Wasser wenn wir es nicht als Menschheit vergiftet haben frische Luft Bewegung an der Sonne, das ist alles kostenlos.
00:33:16: Du brauchst noch nicht mal großartiges Equipment für den Spaziergang.
00:33:20: Brauchst du denn nicht mal Wanderschuhe dazu?
00:33:22: Brauchste schon gar keinen Schrittzähler dazu?
00:33:25: Kannst einfach deine Schule, die du jetzt anhasst, seitens ein hochhakige Büroschuhe wie dein ganz anderes Thema, kannst du einfach rausgehen und kannst draußen rumlaufen und kannst dich dem hingeben!
00:33:36: Für fünf Minuten, für zehn Minuten, for dreißig Minuten whatever... Wie lange es dir gut tut.
00:33:41: Es ist gut für deinen Gedächtnis Es ist gut für die Stressregulation.
00:33:46: Es ist es gut für deine Emotionsregulation, das ist gut for die Stressverarbeitung.
00:33:50: Das hat einfach so viele wahnsinnig schöne Vorteile.
00:33:58: Als Abschlussgedanke warum ich so viel über Natur rede?
00:34:03: Weil die Natur uns immer wieder die Hand reicht.
00:34:08: also das ist so mein Gedanke jeder Frühling wenn wieder neue Blüten aufgehen wenn die Natur wieder zurückkommt nach ihrer Winterrohr, nach ihrem Winterschlaf.
00:34:19: Wenn alles bunt und grün wird, wenn wieder gesummt wird in der Luft, wenn es wieder Insekten gibt, wenn die Vögel zurückkommen... Das ist jedes mal ein Friedensangebot von der Natur an uns.
00:34:36: Jedes Mal reicht's jetzt wieder neu die Hand und sagt Eika!
00:34:39: Wir probieren es noch mal ein Jahr zusammen.
00:34:41: Vielleicht finden wir wieder mehr zusammen und ich glaube jetzt mal unabhängig von unserer individuellen Gesundheit, von der ich ja vor allen Dingen gesprochen habe also auch einfach wieder so was ist denn für uns drin?
00:34:56: Was ist denn der Vorteil von uns?
00:34:58: das ist ein Aspekt Ja.
00:35:01: aber wenn wir uns wieder zugehörig fühlen zur Natur Wenn wir uns als Teil des Ganzen betrachten Wenn wir uns nicht separiert davon sehen, wenn wir die Symbiose erkennen zwischen zum Beispiel Bäumen oder alles was Grün ist.
00:35:17: Also alles was Sauerstoff produziert.
00:35:19: Wenn es klar wird das was der Baum ausatmet, dass ist was wir einatmen und das was wir ausatmen.
00:35:26: Das ist was der Baumeinat mit dieser Einheit diese symbiose.
00:35:30: Wenn wir dafür einen Gefühl entwickeln dann fühlen wir uns auch nicht mehr einsam.
00:35:36: Dann fühlen als Teil eines größeren Systems, als eingebunden und nicht separiert.
00:35:44: Das heißt wir fühlen uns generell viel besser und es führt dazu dass wir weniger konsumieren müssen um uns durch Konsum besser zu fühlen.
00:35:52: Das macht uns resilienter und stärker gegenüber Werbeversprechen von Dingen, die wir noch erreichen müssen oder die wir kaufen müssen damit wir endlich glücklich sein dürfen.
00:36:01: Nein!
00:36:02: Diese tiefe Zufriedenheit kommt von selbst wenn wir das kultivieren.
00:36:07: Wenn wir das Kultiviren unsere Zeit in der Natur werden wir dem Raum einräumen Und es ist ja nichts Neues.
00:36:14: Es steht auf jedem Kalendermerkblatt rauf.
00:36:19: Geh mal raus in die Natur, das tut ihr gut!
00:36:21: Aber ich finde wenn wir es uns nochmal auch auf biologischer Ebene klar machen, auf neuronaler Ebene klaremachen und auf hormoneller Ebene klamachen, offensichtlich brauchen wir Menschen ja immer diesen diese wissenschaftliche Erkenntnis darunter.
00:36:35: Das ist ja auch gut dass der Fehler erforscht wird.
00:36:38: aber mach's doch einfach mal.
00:36:40: Geht doch mal raus im den Wald bleibt mal stehen.
00:36:43: Guck dir mal ein Baum an, guck dir den Stamm an.
00:36:45: Mach dir mal klar was unter dem Boden passiert das Wurzelwerk dass es so mächtig ist wie die Baumkrone die du siehst.
00:36:52: dann guckt ihr Knospen an wo gerade neue Blätter entstehen.
00:36:55: guckt dir Blätter an die schon voll da sind.
00:36:57: Guckt dir mal an wie jedes Platt eine eigene Aderstruktur hat.
00:37:01: macht dir klar dass da Wasser aus dem Boden gezogen wird bis hoch In die Spitze rein, dass dieser Baum lebt.
00:37:07: Dass der genau das gleiche Recht hat auf diesem Planeten zu existieren wie du und ich.
00:37:15: Macht ihr das klar?
00:37:17: Und dann bilden wir wieder so eine Einheit... ...und es wird uns als Mensch gut tun.
00:37:22: Das wird der Natur guttun.
00:37:25: Der sogenannten Umwelt oder wie ich gerne sage unserer Mitwelt Und es könnte dazu beitragen, dass wir in Zukunft auch nicht mehr jeder Karotte hinterherrennen.
00:37:36: Die uns vor die Nase gehängt wird und das wir zufriedener werden als Individuum und als Kollektivmenschheit.
00:37:46: Das wäre doch eine schöne Sache vielleicht.
00:37:49: Halt uns die Natur nicht magisch aber vielleicht erinnert uns die natur einfach daran wie das Leben mal war also sich noch normal angefühlt hat bevor diese ganze künstliche Welt erschaffen haben, in der wir heute so viel sind.
00:38:04: und vielleicht ist es eine gute Idee um mehr Balance zu bekommen.
00:38:10: Mehr in die Natur zu gehen, tiefer zu atmen dem mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
00:38:17: Yes!
00:38:18: Das als Impuls wenn ihr mehr erfahren möchtet.
00:38:23: alle Infos zu mir und meine Arbeit gibt's unter alexandaminusmetzler.
00:38:29: kommen oder wie der Profi sagen würde, dort kommen.
00:38:33: Da gibt es auch ein Newsletter bei dem man sich eintragen kann für nächstes Jahr.
00:38:37: Ich plane tatsächlich wieder eine handvoll offene Seminare zu geben.
00:38:42: Würde ich mich sehr freuen den einen oder die anderen von euch kennenzulernen persönlich kennenzulernen und ja an Wochenende zweieinhalb Tage miteinander gemeinsam zur Arbeiten tiefer einzutauchen Themen die gemeinsam auch zu erleben gemeinsam zu reflektieren freue ich mich.
00:38:58: Und ja, in diesem Sinne vielen Dank fürs Zuhören.
00:39:03: Gerne diesen Podcast abonnieren, gerne diesen Podcast auch bewerten, gerne zu der Folge was kommentieren?
00:39:10: lasst eure Gedanken da.
00:39:12: das gibt mir auch das Gefühl dass ich gehört werde.
00:39:14: ich meine ich sehe es ja auch an den download zahlen aber die interaktion mit meine Hörerschaft ist für mich was sehr, sehr wertvolles.
00:39:20: Allein wenn sich jemand die Mühe macht eins zwei Minuten Handy in die Hand nehmen Spotify öffnen und dann Kommentar Wenn es nur ein hallo schöne Folge ist freue ich mich mega drüber.
00:39:31: made my day yes Vielen Dank dafür Und wir hören uns wieder in vierzehn Tagen.
00:39:36: alles Gute bis dahin bleibt gesund ciao Ciao.
00:39:51: Alles ist gut, alles ist gut.
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