Partnerschaft, Familie und Job: Mental Load erkennen und reduzieren

Shownotes

Mental Load: Das Gefühl, ständig an alles denken zu müssen! In dieser Folge spreche ich mit Meditationslehrer und Psychologe Philipp Pham darüber, was wirklich dahintersteckt.

Wir schauen auf die unsichtbare Denkarbeit im Alltag, auf typische Dynamiken in Partnerschaften – und warum diese Form von Belastung oft übersehen wird. Gleichzeitig geht es um konkrete Wege, Mental Load sichtbar zu machen und besser damit umzugehen.

Eine Folge über Alltagsstress, Verantwortung im Kopf – und die Frage, wie wieder mehr Ruhe entstehen kann.

Links zu Phil Pham https://www.mindfulife.de/ https://www.youtube.com/@philphammeditation https://www.instagram.com/philpham


Hey, mein Name ist Alexander Metzler. Ich bin Speaker, Biohacker, Digitaldesigner und Experte für mentale Gesundheit. Und ich zeige dir, wie du im digitalen Trubel zu mehr Klarheit und Lebensfreude findest.

Hier findest du alle Infos zu mir: https://alexander-metzler.com/linktree

Folge mir gerne auf Instagram: https://www.instagram.com/_alexandermetzler/

Mein Song "ALLES IST GUT" auf Spotify

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Transkript anzeigen

00:00:05: Die Heldenstunde, euer

00:00:06: Podcast für ein gesundes und bewusstes

00:00:09: Leben.

00:00:13: Herzlich willkommen in der Helden-Stunde!

00:00:15: Mein Name ist Alexander Metzler.

00:00:17: ich bin Speaker Biohacker Digital Designer und Experte für mentale Gesundheit

00:00:21: aus

00:00:21: erster Hand Und wie immer freue ich mich mega dass du das ihr gerade dabei seid.

00:00:26: zu dieser Folge In der es um das spannende Thema Mental Load gehen soll und mein Gast heute ist Philipp Famm.

00:00:35: Philipp ist Meditationslehrer, Psychologe Unternehmer und Mitgründer von Mindful Life und dem Mind Club.

00:00:43: Und mit Ihren Unternehmen bringen Sie mentale Gesundheit zu Privatpersonen und in die Unternehmen rein.

00:00:48: herzlich willkommen!

00:00:49: In der hellen Stunde lieber Philipp

00:00:52: Danke schön.

00:00:53: Vielen lieben Dank, dass ich hier sein darf.

00:00:54: wir kennen uns ja schon.

00:00:55: Ich war ja schon mal zu Gast bei euch im podcast.

00:00:58: vielen dank dafür.

00:00:59: das ist jetzt die gegeneinladung weil auch deine arbeit und dein spirit sehr sehr spannend fand.

00:01:05: ich glaube es Ein Short Video auf YouTube.

00:01:08: Ich weiß gar nicht mehr, wo es mir begegnet ist, wo du zu dem spannenden Thema Mental Load gesprochen hast und da hat's bei mir Klick gemacht.

00:01:15: Da hab ich gesagt Prima!

00:01:16: Das ist ein Thema.

00:01:17: das hatte ich noch gar nicht bei mir in der Heldin Stunde.

00:01:19: Das war ein Thema über das weiss ich auch nicht wahnsinnig viel.

00:01:22: Dich habe ich als Experten BAM!

00:01:24: Da sind wir herzlich willkommen.

00:01:27: Danke schön.

00:01:28: Vielleicht als Einstiegsfrage bevor wir an die Definition gehen Philipp, du als Meditationslehrer und entspannter Typ ... ... als den ich dich bisher kennengelernt habe.

00:01:37: Wann hast Du denn zum letzten Mal Mental-Load gespürt?

00:01:40: Oh, das gar nicht so lange her würde ich sagen!

00:01:45: Da ich auch Vater bin, zwei Kinder eben noch unternehmen und dies und das alles parallel machen kann ich das nur zu gut und hab aber das Glück dass das Thema für meine Frau und mich einfach schon Präsent ist, dass wir praktisch auch den Begriff Mentaloud kennen und da sind wir fast schon bei einer Strategie.

00:02:06: Praktisch dieses Thema zu kennen ist sehr hilfreich weil wir dann entsprechend uns gegenseitig Dinge abnehmen können oder auch Verständnis haben so wenn man weiß okay die andere Person hat gerade Mentaloud.

00:02:18: Wir benutzen dieses Wort tatsächlich auch um das einfach ... zu bezeichnen, ohne jetzt zu sagen... Das und das und das ist gerade alles da.

00:02:26: Und das wird mir zu vielen so weiter sind einfach... Ich habe Quartmentalord, lass mal irgendwie heute ersten Gehen statt kochen oder so als irgendwie so.

00:02:33: Und genau deswegen kommt immer wieder kein Thema, dass viel gelöst ist.

00:02:40: Daher ist es gut, die Strategien zu kennen was man machen kann wenn es wieder da ist.

00:02:45: Aber da war schon das erste Learning finde ich drin, dass ihr das benahmt und auch beide wissen, was damit gemeint ist.

00:02:52: Also dass man es überhaupt kommuniziert in der Partnerschaft, zumindest schon beim Thema Partnerschaft ist ein Punkt der kam mit meiner Mentalliste erst viel später aber sehr prima das du ansprichst weil ich glaube gerade auch in einer Partnerschaft in der Ehe kulturell biologisch bedingt Frauen, Männer.

00:03:09: Wir haben ja so gewisse Bilder im Kopf und da scheint die Frau wirklich schlechter wegzukommen als der Mann in traditionellen Beziehungen jedenfalls, dass die Frau mehr Mental-Load hat.

00:03:22: Bevor wir in dieses spannende Beziehungsthema einsteigen vielleicht noch mal für jemanden, der den Begriff Mental Load noch nie gehört hat wie würdest du Mental-Loot definieren?

00:03:31: Also letzten Endes ist Mental Load diese dauerhafte mentale Belastung Also dieses Gefühl immer an alles denken zu müssen, ja nicht vergessen.

00:03:39: aber ich muss noch das machen und das machen.

00:03:41: Das praktisch so eine Art endlose to-do Liste ganz viele kleine Dinge Und wenn man die einzelnen anschaut sind die alle gar kein Problem.

00:03:49: So was wie okay?

00:03:50: Ich muss noch einkaufen!

00:03:51: Ich muss auch kochen, ich muss auf Batterien wechseln... ...ich brauche noch ein Arzttermin fürs Kind oder so.

00:03:56: also so ganz viele Dinge die sich häufen und dadurch dass es denn so viele sind und es auch unsichtbar ist kommt es dann eben zu so einer Überlastung und eben so eine Belastung meiner kognitiven Kapazität.

00:04:11: Und das überträgt sich in alle möglichen Bereiche, es gibt auch so eine Versuch, ein Versuch das zu definieren die Charakteristika, die einen Mantelaut ausmachen und da ist das erste eben dieses... Es ist unsichtbar also es ist irgendwie so im Hinterkopf Es ist grenzenlos, es ist also nicht so dass ich das zum Beispiel im privaten Bereich habe.

00:04:38: Zum Beispiel eben all diese Sachen Müll rausbringen, Einkaufbleibler... Sondern es läuft halt so eine kleine Stimme im Hinterkopf und das nehme ich dann in jeden anderen Bereich mit rein wenn ich bei der Arbeit bin oder bei meinen Hobbyspin oder sonst wo.

00:04:52: Wenn ich versuche was nicht zu vergessen dann hab' ich das natürlich da auch.

00:04:55: Und der dritte Punkt ist hat kein Ende.

00:04:58: Das ist nämlich auf der Trugschluss dieses Ah, gerade ist bei mir voll viel los.

00:05:03: Ich hab grad nicht so viel Zeit aber ich muss das noch hinter mich bringen und dann habe ich wieder Zeit.

00:05:07: Dann können wir uns wieder treffen.

00:05:08: Und dann kann ich wieder mehr Sport machen.

00:05:10: Dann mache ich wieder meine Routine usw.

00:05:12: Aber wenn ich heute in meinem Kalender schaue wie er ein paar Monaten aussieht... chillig!

00:05:17: Jetzt grade aktuell habe ich voll viele Sachen drin, aber das legt sich ja bald.

00:05:21: Und da kommt der Tag in ein paar Monate und sieht es genauso aus wie heute.

00:05:25: Von daher muss ich, weil ich eine Strategie entwickle Jetzt anfangen und eben nicht warten, bis alles aufgeräumt ist.

00:05:32: Bis die To-do-Liste komplett abgehakt ist, weil soweit ich unten angekommen bin, ist sie halt von oben wieder

00:05:36: gefüllt.".

00:05:38: Das heißt wir haben dieses endlose Phänomen von Dingen... ...von einer mentalen To-Do List?

00:05:45: Ich kenne das ja von mir selbst auch.

00:05:47: Bei mir ist es zum Beispiel eine typische Sache, die ich Monat für Monat und vielleicht sogar schon Jahr... Für ja mit mir Mitschlepper ist die berühmte Ebay-Kiste.

00:05:59: Also Dinge, die ich auf eBay mal versteigern will.

00:06:02: Dinge, welche eigentlich loswerden wollen.

00:06:04: Die aber für andere Menschen noch einen Wert darstellen und es auch zu schade das wegzuwerfen.

00:06:10: Eigentlich ein Foto und kleiner Text rein... BAM!

00:06:13: Eine Sache von zwanzig Minuten wahrscheinlich und häufig an über Monate oder gar Jahre.

00:06:19: Und schlimmer noch, es wird ja immer mehr Zeug weil diese E-Bail-Schublade die nicht abgebaut wird sondern da kommt immer mehr Zäuge rein mit Ja das muss ich mal auf E-Wail stellen.

00:06:28: also das ist so ein typisches Ding was bei mir so einen Endlos brenner ist.

00:06:32: jetzt nur einmal als ein Beispiel von vielen.

00:06:36: Ich finde dieses Beziehungsthema noch super stark aber vielleicht jetzt vorgezogen.

00:06:43: Was wäre denn so der erste konkrete Schritt?

00:06:46: Weil das kennt ja jeder.

00:06:47: Also ich glaube, jede und jeder, der gerade diesen Podcast hört, kennt dieses Thema... Ich habe ganz viele To-do-Listen in meinem Kopf um die ich mich noch kümmern müsste.

00:06:56: Was wäre dann aus deiner Sicht so der Erste Schritt?

00:07:01: Akzeptanz erkennen und vielleicht auch konkret in der Umsetzung Wie gehen wir damit um?

00:07:06: Das ist eben nicht zu... Also erst mal, es ist ja nur ein Zustand.

00:07:09: Aber dauerhaft kann sowas auch zur mentalen Belastung werden.

00:07:13: Wie können wir das verhindern, was wäre so der erste Schritt?

00:07:16: Ist so!

00:07:16: Also wie du schon gesagt hast, so der ersten Schritt ist.

00:07:18: im Prinzip mir das den Bewusstsein.

00:07:21: Ich muss erstmal überhaupt wissen dass es dieses Phänomen gibt weil ganz oft schauen wir auf die Themen und sagen eben genau dieses Es ist ja nicht so schlimm Kochen oder einkaufen, oder Wäsche waschen.

00:07:33: Aber wenn wir verstehen dass diese Masse und diese Belastung die sich dann eben mitschleppt und mit in den Schlaf schleppt beispielsweise einen schlafen durchschlafen wird auch problematischer ganz viele klassische Stresssymptome kommen auf man wird gereizt das zeigt sich eine Beziehungszeichen im Job es zeigt sich einer Fehleranfälligkeit usw.

00:07:51: Es ist ein riesiger Rattenschwanz.

00:07:54: Und wenn ich verstehe dass dieses Thema mehr als die Summe seiner Teile ist dann kann ich es angehen.

00:08:02: Und dafür braucht das aber eben dieses Bewusstsein, weil sonst kommt man direkt in dieses Argumentieren ja das ist doch alles nicht so schlimm und so weiter.

00:08:10: Und der nächste oder vielleicht der erste praktische Schritt tatsächlich ist wir haben verstanden dass es unsichtbar also mache ich sichtbar.

00:08:19: Also versuche ich es erstmal aufzuschreiben Und ich schreibe jetzt erstmal alles auf, ohne es zu koordinieren.

00:08:25: Ohne es so eine To-do Liste zu machen, ohne sie zu priorisieren sondern erst mal einfach nur dass es raus ist.

00:08:30: und das ist im Prinzip dieses Brain Dumping.

00:08:37: Journaling-Technik oder generell einfach eine Technik aus der Psychologie, die sehr hilfreich sein kann.

00:08:43: Wenn einfach viel los ist in uns.

00:08:45: Zum Beispiel auch ein Tipp, der gegeben wird wenn Menschen wegen Overthinking, wegen Gedankenkarussellen nicht ein oder durchschlafen können dass sie vor dem Schlafen alles runterschreiben was gerade so im Kopf vorsicht geht und kontraintuitiv weil man denkt zu ja okay dann mache ich es noch präsenter ne aber dann ist das raus Genau, genau das.

00:09:09: Weil dann weiß ich so okay... Ich muss es nicht festhalten weil es steht jetzt da.

00:09:12: Also ist da!

00:09:14: Und genau das kann ich eben als ersten Schritt bei Mentalode auch machen.

00:09:17: Ich schreibe einfach mal alles runter und dann kann ich damit arbeiten.

00:09:21: Dann weiß ich dann zum Beispiel so... Ja ok ein paar davon sind gar nicht so wichtig die belasten mich irgendwie aus und alle so Open Loops und so weiter.

00:09:29: Die ziehen so alle so ein bisschen kleines bisschen Kapazitäten meiner Hirnmasse irgendwie auf sich.

00:09:35: aber jetzt sehe Und kann manches loslassen, kann delegieren.

00:09:40: Kann das gemeinsam mit jemand anderen, der das vielleicht auch betrifft dann besprechen ob wir uns das vielleicht ein oder aufteilen können und Dann kann wer damit arbeiten.

00:09:51: also erster Schritt sichtbar machen und dann gezahlt endlos viel was man machen kann.

00:09:56: Wir haben vorhin schon so von Partnerschaft gesprochen gibt es auch wie du gesagt hast auf jeden Fall geschlechter Unterschiede?

00:10:03: Die sind nicht naturgegeben die sind gesellschaftlich Ganz klar.

00:10:08: Aber heutzutage ist es immer noch so, dass Frauen mehr betroffen sind von Mental Loads.

00:10:12: Das kann keine Überraschung, das sind einfach gewisse Erwartungen.

00:10:16: aber wie gesagt, das kommt nicht aus der Natur und müssen eigentlich nicht mehr Mental Load haben als Männer.

00:10:22: Aber in einer Partnerschaft ist es oft so wenn man zusammenlebt, dass wenn man nichts koordiniert, dass alle an alles denken.

00:10:33: Und somit

00:10:34: sich der Mental Loat sogar...

00:10:36: Verdoppelt, unnötigerweise.

00:10:38: Genau

00:10:39: und dann haben wir zum Beispiel irgendwann gemerkt so okay das belastet uns beide nicht immer gleich und nicht mal gleichzeitig und so.

00:10:46: aber dann lass es doch aufteilen.

00:10:49: einerseits kannst du es aufteilens zum beispiel wie sich thema müll rausbringen macht nur eine personen dann ist ein bereich weg.

00:10:59: oder wenn man sagt ok wir wollen irgendwie beide essen machen Aber wenn beide jeden Tag irgendwie mitdenken, ist es unnötig.

00:11:06: Viel Kapazität über zwei Personen.

00:11:09: Also teilen wir uns die Wochentage auf.

00:11:11: Und jetzt im Kalender seit wir das dann gemacht haben ... Mit diesem Timbermental-Loud... Haben wir jetzt Wochen Tage, wer wann fürs Essen zuständig ist.

00:11:19: und für Essen zuständig heißt gucken ob man's zu Hause hat oder man einkaufen muss usw.

00:11:23: Wenn du weißt okay da steht mein Name nicht im Kalendachillig.

00:11:25: Im Kalender muss ich nichts machen.

00:11:28: Oder so ähm.. Ich bringe die Kinder sie holt sich hin!

00:11:31: Die Kinder und so weiter, also so kann man sich dann bestimmte Aufgaben einteilen.

00:11:36: Und dann ist es leichter.

00:11:37: ein anderer hilfreicher Punkt wenn ich's sichtbar habe, ist dieses okay, ich merke ich bin gerade überlastet!

00:11:45: Das ist sehr individuell, das ist sehr subjektiv, es ist sehr abhängig davon was grade alles da ist weil nicht nur die Aufgaben beeinflussen das?

00:11:55: Dann kann ich auch vielleicht mit mehr Überzeugung Nein sagen oder Grenzen setzen.

00:12:00: Ich bin an der Grenze meiner Kapazität.

00:12:04: Und ein Verständnis für Mentalod zu schaffen im eigenen Umfeld kann da halt seltenfrei sein, weil wie gesagt ich muss meine Frau dann nicht erklären, ich habe die Aufgabe und die und die... ...und dann zehn Minuten jammern sondern kann einfach sagen ich hab gerade Mentalod und sie versteht das können wir sagen, okay.

00:12:23: Wir machen es uns heute ein bisschen leichter und deswegen freue ich mich wenn ich bei Unternehmen beispielsweise auch Vorträge dazu halten kann weil dann alle die da sind dieses Thema kennen und dann entsprechend diese Vokabular haben um den anderen zu sagen Ich würde dir gerne helfen!

00:12:39: Ich habe gerade im Interlude oder jemand fragt nach Hilfe und man kann dann sagen Okay gut du bist grade im interlude ich helf dir gerne ich hab grad Kapazität.

00:12:50: Also ganz, ganz wichtig hier der Punkt Kommunikation sich auch auf eine Begrifflichkeit einigen.

00:12:56: Es muss ja nicht Mental-Lot heißen es kann ja auch Wasser bis zum Hals oder whatever heißen.

00:13:01: aber wichtig dass beide oder im Unternehmenskontext das Team die gleiche Sprache spricht und das eben auch dann anerkannt wird wenn ich mit dem mit der Erklärung komme okay mental lot und die andere Person die damit betroffen ist hat dann entsprechend den gleichen Sachverstand, die gleiche Kommunikations-Eben und somit eben auch das Verständnis.

00:13:23: Das ist glaube ich ein großer Schlüssel weil wenn die eine Person ankommt mit Mentaload und die andere Person kann überhaupt nichts damit anfangen, überhaupt nicht nachvollziehen, da ist dann natürlich schwierig in der Beziehung sich darüber einig zu werden wer ja zum Morgen Früher also sich um den Biomüll kümmert und zwar bevor der Biomull entleer Wagen draußen vorbeigefahren ist.

00:13:44: Weil wenn die gleiches Sprache nicht da ist?

00:13:47: Dann spricht man ganz schnell eben über die Aufgaben.

00:13:51: Und dann steht man halt blöd da als die Person, der das gerade zu viel wert?

00:13:56: Weil man halt so... Natürlich ist die Aufgabe nicht schwierig das zu machen aber es gibt halt ganz viel was ein belastet von der kognitiven Seite und emotionalen Seite.

00:14:09: wie fit fühle ich mich insgesamt also wenn unausgeschlafen bin, wenn ich gerade irgendwie eine Baustelle habe an irgendeiner Stelle.

00:14:16: Wenn ich irgendeinen Konflikt habe das kann alles das beeinflussen wie belastbar ich bin.

00:14:22: und wenn ich eben weniger belastba bin dann reicht ne kleine Menge an Aufgaben dann wird mir das schon zu viel.

00:14:29: es gibt diesen schönen Spruch man kann auch in der Pfütze ertränken.

00:14:33: Wenn ich blöd lande und mit einem Gesicht in der Pfütze landen, dann kann ich auch halt dringend.

00:14:36: Deswegen muss gar nicht über die Tiefe des Wassers mit jemandem diskutieren ob die Aufgaben jetzt überlastet sind oder nicht sondern in meinem individuellen Fall ist es mir gerade zu viel Und da praktisch Verständnis zu haben für eine andere Person und eben zu sagen okay Ich glaube dir das so und ich versuche die entgegenzukommen.

00:14:54: Das ist sehr hilfreich kann man halt eher dann was machen.

00:14:58: und das bringt uns eigentlich auch schon wieder zu einem anderen Punkt, weil der Load selbst ist nicht allein das Problem.

00:15:04: Und wenn ich entsprechend eine Strategie entwickeln möchte gegen Mental Load, dann gibt es verschiedene Bausteine.

00:15:12: Das eine ist halt eben all die Aufgaben so etwas wie Priorisieren und Zeitmanagement und all diese Sachen.

00:15:20: Das andere ist aber auch sowas wie Stressmanagement.

00:15:24: Das ist die große, andere Baustelle.

00:15:26: Weil wenn ich was machen möchte gegen Mental Load... Wenn ich Mental Load habe bin ich gestresst!

00:15:31: Wenn ich gestreßt bin hab' ich schneller Mental Load.

00:15:33: und so habe ich zwei Baustellen an denen ich ansetzen kann.

00:15:36: Und bei beide ein bisschen was machen kann.

00:15:38: weil selbst wenn ich an den Aufgaben selbst nichts verändern kann, weil ich keine Unterstützung habe oder sonst irgendwas dann kann ich zumindest in der Stresskomponente ansetzen und mir da Freiheit schaffen oder zumindest ein bisschen Raum schaffen.

00:15:52: Da gibt es halt wiederum ultra viel was ich machen kann oder auch allein sowas wie halt nach einer gesunden Schlafhygiener Bewegung.

00:16:02: Also alles, was wichtig ist für unseren gesunden Lebensstil hatten Einfluss auf Mantelode und da dann gesondert oder gezielt nochmal mehr darauf zu achten dass man sich um sich selbst kümmert das ganz ganz wichtig weil ganz oft ist es ja so Ich bin überlastet.

00:16:19: Also gucke ich nur noch auf die Aufgaben, um die hinter mich zu bringen und spart dann an Zeit, die ich mit anderen Menschen verbringe.

00:16:27: Spar dann an der Zeit für meine Hobbys.

00:16:30: Schlaf vielleicht weniger damit ich mehr Zeit habe.

00:16:32: Mach weniger Pausen, damit ich mir Zeit habe also all die Sachen, die mir scheinbar Zeit geben, die dann aber langfristig dazu führen dass sich eigentlich nur auf dem Zahnfleisch gehe und dann noch weniger Kapazität habe und Dann wird es halt nicht besser.

00:16:47: Und da ist es ganz hilfreich, das sich auch so ein bisschen vor Augen zu führen.

00:16:51: Thema Burnout ist ja im Prinzip die Steigerung für Mental Out und wenn ich einen Burn-Out habe dann falle ich richtig aus!

00:17:02: Wenn ich verstehe, Mental Out ist sozusagen eine Art Meilenstein vor dem Burn out und wenn Ich Mental Out ernst genug nehme und daraus steige muss nicht mich vereinfacht gesagt gar nicht mit Burnout beschäftigen.

00:17:17: heißt, wenn wir alle eben mental out präsente haben und das ernst nehmen und da ansetzen.

00:17:24: Dann ist das perspektivisch gesehen für uns eine sehr gute Idee.

00:17:29: Du hast jetzt gesagt Bewusstsein ist der erste Punkt.

00:17:37: Was für konkrete, ich nenne es jetzt mal Symptome von Mental Load.

00:17:42: Was wären denn so typische Warnzeichen wo ich als Unternehmerin oder auch als Privatperson vielleicht körperlich aber vielleicht doch mental als Wahnsignal interpretieren kann?

00:17:53: Im Prinzip sind das die klassischen Stresssymptome Also dieses ich kann nicht mehr richtig ein und durchschlafen.

00:18:01: Ich bin schneller gereizt, mir wird alles zu viel.

00:18:05: Vielleicht auch schneller krank oder sonst irgendwas.

00:18:07: also so all diese Sachen aber eben in Bezug auf Aufgaben.

00:18:12: Mir wird es zuviel und vielleicht blockiere ich dann irgendwann und bin dann in so einer Freeze Starre dass sich dann gar nichts mehr mache also nicht mal mehr die kleinen Sachen Niemandem mehr antworten kann und einfach nicht mehr vorankommen mit irgendwas, weil ich komplett überfordert bin.

00:18:31: Und diese Kombi – also klassische Stresssymptomatik in Verbindung mit den Aufgaben, die ich zu tun habe.

00:18:39: Die sind aber oft über die verschiedenen Lebensbereiche verteilt, aber auch eine Verlagerung oder eine Gewichtung im privaten Bereich.

00:18:49: Oft ist es eben diese Masse dessen, was wir im privaten Bereich haben.

00:18:54: Bei der Arbeit sitzen wir und haben unsere verschiedenen Aufgaben und das alles ein bisschen sichtbarer.

00:19:00: aber während ich das mache werden halt die anderen Sachen nicht erledigt wie zum Beispiel okay ich muss mich vielleicht noch um Geschenk für ein Kindergeburtstag kümmern, oder sonst?

00:19:09: Die Liste ist halt...

00:19:12: Für Tombola-Verkauf.

00:19:14: Dann ist da noch ein Feiertag!

00:19:16: Oder da ist die Kita zu.

00:19:18: Das ist gerade so ganz aktuell.

00:19:19: Es ist ständig ein Feiertag und irgendwie Kita zu einen Schließtage

00:19:22: usw.,

00:19:22: dann kommst du mit gar nichts mehr hinterher.

00:19:24: Und da muss man vielleicht auch sagen, Perfektionismus ist nicht immer hilfreich.

00:19:33: Den abzulegen ist aber schwierig.

00:19:36: Aber sich dazu erlauben, dass das nicht immer auf einem Niveau bleiben muss und dass ich es auch anpassen darf.

00:19:42: Und eben sagen kann, ey... Ich mach weniger!

00:19:46: Ich mach's mir leichter.

00:19:47: Ich nehm heute nicht die Treppe in den Aufzug.

00:19:49: Ich geh was Essen statt zu kochen

00:19:51: usw.,

00:19:52: also überall mir möglichst viele Dinge leichter zu machen und öfters Nein zu sagen.

00:19:58: Das sind so Sachen, die wirken so banal, ja?

00:20:01: Die machen einen ganz großen Unterschied.

00:20:03: Das ist total witzig, dass du das mit den Treppen- und Aufzug sagst.

00:20:06: Weil ich sage es meinen Klienten immer umgekehrt nehmen die Treppen und nicht den Aufzug weil's natürlich wieder in der Bewegungseinheit im Arbeitsalltag ist.

00:20:14: aber Du hast natürlich völlig recht wenn ich schon auch so auf der Straße zum Burnout bin kann Ich mir das vielleicht auch dann ein bisschen einfacher machen.

00:20:22: Es ist dann situationsabhängig.

00:20:24: Aber das was Du gerade gesagt hast mit dem Perfektionismus Ist vielleicht mentalot auch ein Stück weit So ein Ego-Thema, weil ich so das Gefühl habe.

00:20:35: Ich bin eine Person die muss das alles im Griff haben, die muss es alles hinkriegen.

00:20:40: Die bekommt Beruf und Familie Und Partnerschaft und Freundschaften Alles super hin.

00:20:47: ist das vielleicht auch manchmal so eine mentale selbstgestellte Falle in die wir da rein laufen?

00:20:53: Bestimmt aber ich glaube vor allem in Bezug auf sich verantwortlich fühlen was wiederum der Grund ist warum das mehr?

00:21:00: bei Frauen liegt dieses Thema oft, weil da oft ein stärkeres Gefühl von Verantwortlichkeit ist.

00:21:08: Beispielsweise für Familie und Haushalt, wenn ich es nicht mache macht's keiner.

00:21:12: oder jetzt muss ich sie mal erklären und bevor ich sie mir erkläre, mach ich das schnell selber.

00:21:16: Und wenn dann noch zu sehr diese bestimmte Bereiche sind für Frauen Denken da ist, Passiert genau das.

00:21:29: und daher ist es eben wenn man gemeinsam ist in der Familie einer Partnerschaft dass so wichtig sich zu lösen von diesem ganz klassischen rollen denken, dass wir uns das besser einteilen weil die Partnerschaft leidet dann auch drunter.

00:21:41: Und da ist keinem geholfen wenn man das so in diesem rollendenken steckt.

00:21:48: Das finde ich einen ganz wichtigen Punkt.

00:21:51: Das ist ja ein neues Phänomen, was dann zu einer neueren Zeit auch passt.

00:21:59: wenn ich so eine Generation zurückdenke, meine Eltern.

00:22:01: Die war noch ein sehr klassischen Rollenbild.

00:22:04: Papa hat gearbeitet und das Geld heimgebracht.

00:22:07: Mama hat sich um Haus- und Familie gekümmert.

00:22:10: Später hat sie das dann ein bisschen aufgebohrt und ist dann wenigstens eins oder zwei Tage in der Woche eher so damit sie mal aus dem Haus rauskommt arbeiten gegangen.

00:22:19: Und das ist ja gar nicht so einfach.

00:22:22: durch diese Strukturen... Wenn man so aufwächst, wenn man das so sieht im eigenen Elternhaus Diese Struktur neu zu denken, was können wir denn da so unseren vor allen Dingen unseren Geschlechtsgenossen mal mit auf den Weg geben?

00:22:35: Weil im zweiten Schritt sehe ich dann auch natürlich die Gefahr wenn man jetzt anfängt zu kommunizieren über Mental Load.

00:22:41: Dann könnte man das ja auch clever nutzen und sagen ach du willst dass ich den Müll... Du ich habe gerade mental load.

00:22:46: also wie schaffen wir das dass das jetzt ohne Kontrolle und sich gegenseitig zu beobachten und aufzuwiegen gegeneinander, ob das alles so fair ist.

00:22:55: Also wie kriegt man da ein gutes Miteinander in einer Partnerschaft hin?

00:23:00: Ja also ich glaube zwei Sachen.

00:23:01: Das eine ist wir dürfen uns von der Idee lösen dass Arbeit die bezahlt ist, Arbeit isst und unbezahlte Arbeit keine Arbeit ist.

00:23:13: weil in diesem klassischen Bild von den Generationen vor uns war das vielleicht so dass dann die Frau kein bezahlten Job hatte.

00:23:22: Aber Haushalt und Familie ist halt also

00:23:24: gemeinet statt.

00:23:26: Da ist wahrscheinlich mehr Arbeitszeit drin gewesen, als was der Mann gearbeitet hat.

00:23:30: Und das vielleicht?

00:23:32: Weil wenn heute in Partnerschaften das ist dann ist die Frau meistens auch berufstätig.

00:23:38: Das heißt ja eigentlich... Also mehr als vierundzwanzig Stunden Arbeit pro vierund zwanzig stunden und das funktioniert nicht.

00:23:46: ... als Familie, als Mann verstehen.

00:23:52: Weil ich glaube auch dadurch dass das gesellschaftlich so in den Köpfen drin ist... und es gar nicht so bewusst ist, ist es glaube ich nicht nur bei den Männern nicht ganz so bekannt oder ganz so bewusst.

00:24:04: In gewissen Bubbles und so ist es voll klar, dass jemand so weiter, aber ich glaube das bei vielen Frauen zum Beispiel auch eine Doppelbelastung da ist,... ...aber weil diese gesellschaftliche Norm einfach so krass ist.... Wissen Sie gar nicht, dass sie eigentlich einfach eine unfaire Situation ist in der sie leben?

00:24:29: Jetzt zurück zu dem, was du gefragt hast.

00:24:31: Dass man sich da vielleicht so rausnimmt oder dass man das gegenseitig aufwiegt und dann irgendwie so vergleicht okay lasse meine To-do Liste machen mit deinen Aufgaben und meinen Aufgaben!

00:24:40: Dann gucken wir mal wer mehr zu tun.

00:24:45: Da tappen wir wieder an die Falle, dass wir auf die Aufgaben schauen Und das ist was ich meinte mit, dass es nicht die Summe der Teile.

00:24:55: Es ist nicht einfach nur die Aufgaben.

00:24:57: Weil wenn wir die Aufgabem anschauen dann sind sie alle handelbar.

00:25:01: Sondern wie ist es subjektiv?

00:25:04: Da muss man von der Idee wegkommen... ...die Person jammert unnötigerweise oder so.

00:25:10: Für mich wird das jetzt gar kein Problem!

00:25:13: Sondern für Sie ist das halt gerade zu viel oder für mich ist das gerade zu viel.

00:25:18: Und dass man dann eben versteht, okay da kommen so viele Faktoren mit rein und viele sind uns vielleicht nicht mal bewusst.

00:25:25: also vielleicht kann man es nicht mal erklären?

00:25:28: Vielleicht sind da so viele Sachen irgendwie im Hinterkopf oder keine Ahnung, lange nicht richtig gut geschlafen und das vielleicht gar nicht mehr mitbekommen, dass ich nicht gut geschrafen

00:25:37: habe.

00:25:37: Ja genau!

00:25:40: Und dann steht man plötzlich da und kann sich nicht mal erklären.

00:25:44: Dann entstehen irgendwelche Konflikte, weil man auf die falsche Stelle schaut bei dem Problem.

00:25:50: Da darf man gerne verstehen, dass es nicht rumjammert oder so, wenn jemand tatsächlich Mental Out hat.

00:25:57: Sondern das ist den einfachen Überlastung.

00:26:02: Was können wir als Individuum ... Du bist Meditationslehrer, hast schon ein paar Sachen gesagt.

00:26:09: Bewegung, schlaft auch meine klassischen Themen aus dem Biohacking.

00:26:13: also da gehen wir sowieso Hand in Hand.

00:26:15: aber wenn man jetzt nochmal ganz auf mentale Übungen gucken was könntest du so als den First Hack mitgeben um bisschen Balloss in die Mental Lod zu bekommen?

00:26:28: Wahrscheinlich wäre es Schlaf.

00:26:31: Schlaf ist der beste Hebel.

00:26:33: Weil wenn du genug geschlafen hast, dann bist du erholter und belastungsfähiger.

00:26:40: Wenn du ausreichend schläfst, hast du ausreichen Rennphasen.

00:26:43: Rennphasen sind wichtig für das ganze Kognitive- und Emotionale.

00:26:48: Dann sind deine Aufgaben für dich... Also du hast mehr Kapazität, um dich Dingen zu widmen.

00:26:53: Dann bist du von deiner Willenskraft her wahrscheinlich auch stärker und dann entsprechend halt auch dich gesund zu ... dich um dich zu kümmern, gesund zu ernähren, Sport zu machen usw.

00:27:04: Ich glaube wenn man nur eine Sache angehen kann wäre es Schlaf!

00:27:08: Und das ist spannend weil genau das was Du sagst ich brauche ja auch ein Minimum an Energie für Self-Care Wenn ich so total blatt bin, dann kann ich gar nichts mehr machen.

00:27:20: Also da reicht ja auch die Energie nicht um sich jetzt vernünftig zu ernähren.

00:27:24: oder auch Verführungen im Außen.

00:27:26: Ich sage mal mein Lieblingsbeispiel ist immer der Hauptbahnhof.

00:27:28: Du steigst vom Zug am Hauptbahnhofs aus und dann guck dich in den Bahnhofshalle um.

00:27:33: wie viel Werbung du für Süßigkeiten siehst, für Fast-Hood.

00:27:36: Man denkt immer alle Leute sind total verhungert.

00:27:39: man denkt die Leute gehen aus dem Zug raus müssen sofort was essen sonst sterben die.

00:27:42: Aber diese Widerstandsfähigkeit gegenüber dieser Werbung, die nimmt ihr ab.

00:27:48: Je weniger

00:27:49: Energie wir haben, desto mehr sind wir sozusagen Opfer von solchen Verführungen, nehmen dann noch... Man kann mal eine Tafel Schokolade essen!

00:27:58: Warum denn nicht?

00:27:58: Wenn das halt so ein Dauerding ist, tun wir auch nichts Gutes in uns rein und damit wieder vernünftige Energie.

00:28:04: Und da gibt es einen richtig schönen Toffelskreis.

00:28:06: Also der Schlaf als wichtigsten Punkt würde ich für Biohacking genauso sehen, wie du für Mental Load und was du gesagt hast mit dem Aufschreiben Form ins Bett gehen.

00:28:19: Das habe ich als ich so mentale gestruggelt hab auch gemacht und aus eigener Erfahrung kann ich sagen das ist wirklich eine Waffe weil wenn du es auf den Zettel hast dann kannst du es mental loslassen Du musst nicht mehr daran denken dass du morgen daran denken musst Weil du weißt Wenn du morgen früh aufwachst kannst du auf den Zettel gucken und dann weißt du wieder, worum du dich kümmern musst.

00:28:40: Und dann hast du diese sechs, sieben, acht Stunden den Kopf frei zum Beispiel für einen Remsschlaf.

00:28:45: also auch das finde ich ein super Tipp ja.

00:28:48: Ja und dann halt mein Lieblingsthema.

00:28:52: Meditation ist halt auch da trotzdem so Schlaf bester Hebel aber es gibt doch gute Gründe dann halt zusätzlich zum Schlaf, weil das ist halt nicht die einzige Baustelle an der ich da ansetzen kann.

00:29:05: Es gibt ganz viele glücklicherweise und die Vorteile von Meditationen sind halt enorm bei by mental load.

00:29:12: Das eine ist halt dass ich einfach erstmal Zeit überhaupt habe ohne Input.

00:29:17: Kann sich auch erst mal ein bisschen was setzen und verarbeitet werden ähnlich wie in einer Fase Und dann aber auch so dieses wenn ich klassisch meditiere Also ich fokussiere mich, dann bin ich abgelenkt.

00:29:30: Dann merke ich das ich abgelenkt und bin und refokusiere mich.

00:29:35: Das ist ganz hilfreich weil mir das einerseits tagsüber hilft dass wenn ich dann ins mir Sorgen machen rein gerate Und ins krübeln kann Dinge nicht loslassen dann kann Ich durch dieses Training da sich in der Meditation mehr erarbeitet habe Kann ich halt das schneller erkennen wie das bewusst sein.

00:29:55: diese erste Schritt ich erkenne das und kommen wieder hierher in den Moment.

00:29:59: Ich mach die Sache also nicht größer als sie ist, weil es gibt ja immer die Situation selbst... ...und was wir obendrauf

00:30:05: tun.

00:30:07: Und wenn ich die eine Sache vielleicht nicht verändern kann, kann ich zumindest weiss ich daraus mache halt verändert.

00:30:13: Und dann eben auch nochmal Thema ein- und durchschlafen.

00:30:16: das ist ganz oft verbunden mit Gedankenkarussellen.

00:30:20: Wenn ich halt regelmäßig meditiere, dann habe ich einfach weniger Gedankenkarusellen!

00:30:24: Das kannst du mir einfach zeigen.

00:30:26: Und daher regelmäßiges Medizieren kann da sehr hilfreich sein.

00:30:31: Da haben wir noch nicht mal über den Einfluss auf Stress und Resilienz gesprochen, weil das spielt natürlich auch nochmal eine Rolle.

00:30:39: Das ist ein ganz großer Teil bei Mental Load.

00:30:43: Mental Loade besteht aus Load... ...und Stress!

00:30:47: An beiden kann ich ansetzen.

00:30:49: Und bei Stress muss es nicht Meditation sein.

00:30:51: Tausend andere Möglichkeiten, Atemübungen, gesunde Lebensstil.

00:30:54: Also all die anderen Sachen, die wir so angeschnitten haben helfen uns auch, dass wir anders mit Stress umgehen.

00:31:01: Wenn ich gestresst bin, um weniger gestreszt zu sein aber eben auch resilienter zu sein heißt widerstandsfähiger gegenüber Stress.

00:31:07: und da kann jeder ja also seine eigenen Sachen finden ob's jetzt irgendwie Musik hören, Musik machen Gärtnern kochen spazieren schreien was auch immer so was einem halt hilft.

00:31:19: Und da halt, um sich zu kümmern ist ganz wichtig.

00:31:23: Wie du vorhin schon gesagt hast, Self-Care bleibt auf der Strecke.

00:31:28: Wenn wir... Wir können jetzt nicht supertief ins Thema Meditation reingehen.

00:31:32: Das wäre noch mal eine eigene Folge aber es gibt ja Tausend Arten zu meditieren.

00:31:38: Du kannst durch den Wald laufen und entstelle auch eine Form von Meditation.

00:31:43: Du kannst dich glassig versuchen im Lotus.

00:31:45: Jetzt kann ich gar nicht... macht meine Hüfte nicht mit, kannst du dich hinsetzen und versuchen sich total zu versenken.

00:31:51: Es gibt mittlerweile ein riesiges Angebot an Apps die geführte Meditation machen.

00:31:57: aus deiner Erfahrung auch mit deinem eigenen Arbeit aber auch Arbeit mit Kunden, mit Unternehmen was würdest du sagen ist eine relativ einfach umsetzbare vielleicht auch von der länger machbar integrierbare Meditation.

00:32:09: wo du sagst das ist eigentlich gut für Einsteiger so würde ich an die Sache rangehen.

00:32:15: Ich denke, das einfachste ist wirklich Atembeobachten.

00:32:19: Und da vielleicht dahin weiß es, dass es keine Atemtechnik.

00:32:21: Atem-Techniken sind super und gerade für Stressreduktionen wahrscheinlich auch effektiver als in der Meditation weil die Meditation selbst ist keine Entspannungsübung Es kommt durch Regelmäßigkeit.

00:32:31: erst aber dieses.

00:32:33: ich sitze da und ich bekomme mit, dass sich atme.

00:32:36: Egal wo ich den spürige, ob deine Nase oder im Oberkörper oder sonstwo... Und ich weiß, wenn ich einatme, atme ich ein.

00:32:43: Wenn ich ausatme weise ich das sich ausatma.

00:32:45: Das reicht schon und da geht es eben nicht darum auf eine bestimmte Art und Weise zu atmen oder den Atem an einer bestimmten Stelle zu spüren.

00:32:53: der Grund warum wir den Aten beobachten weil der Meditation ist einfach nur weil er jetzt passiert.

00:32:59: Ich kann nicht in Atem spülen der Freund war, ich kann nicht den Spüren denn nachher noch kommt sondern nur denen der jetzt passiert und indem ich ihn spüre bewusst mitbekomme.

00:33:06: in diesem Moment bin ich mit meiner Aufmerksamkeit in der Gegenwart.

00:33:11: Das ist alles was ich brauche.

00:33:12: Und irgendwann merke ich, dass ich abgeschweift bin durch Gedanken oder Empfindungen oder Geräusche oder sonst irgendwas anderes und sobald ich das merke komme ich zurück.

00:33:22: Das ist im Prinzip alles was Ich mache!

00:33:25: Wenn ich das regelmäßig mache fällt es mir irgendwann leichter.

00:33:29: Und da gibt's zwei Sachen die ganz wichtig sind.

00:33:31: zu wissen, das eine ist Gedanken zu haben während der Meditation ist normal.

00:33:34: Es geht also nicht darum nichts zu denken, das ist ein Trugschluss Und das ist keine Entspannungsübung.

00:33:39: Es geht also nicht darum, dass ich mich während der Meditation immer gut fühle oder entspannt fühle.

00:33:44: es geht ums Bewusstsein und Ich kann mir das ein bewusst sein da sich gerade gelangweilt bin und ich kann mir dessen gewusst sein Dass ich gerade traurig bin oder genervt Bin Oder eben glücklich oder entspannter oder sonst irgendwas.

00:33:57: Alles genau gleichgut Wenn ich mir das in bewusst bin was gerade passiert?

00:34:01: Also alles genau gleich.

00:34:02: nichts ist besser davon.

00:34:05: und dieses merken, dass ich abgeschweift bin.

00:34:09: Kann nicht mit zwei Augen betrachten.

00:34:10: das eine ist?

00:34:11: Ich verurteile mich, dass sich gerade schon wieder abgeschwifft bin.

00:34:15: Ich wollte doch beim Atem sein und das andere ist geil!

00:34:18: Ich habe es gemerkt.

00:34:20: Gemerkt, dass er sich abgeschleift bin kommt zurück.

00:34:23: Vieles nicht bewusst.

00:34:24: Das sind zwei verschiedene Fähigkeiten die wir trainieren.

00:34:27: Bewusstsein Und Wiederbewusstwerden sind zwei verschiedenen Dinge passieren zwei verschiedene Dinger im Hirn Und wenn ich immer nur bewusst bin, so ein Laserfokus halte und vielleicht jemand neben mir habe der mich die ganze Zeit erinnert.

00:34:43: Atem, atem, atom dann würde ich auch wenn das eine komische Meditation wäre, würde ich dann praktisch nur hier Präfrontal Cortex.

00:34:51: irgendwie würde ich nur meinen Fokus trainieren.

00:34:55: aber dieses Bewusstwerden sind ein paar andere Bereiche im Hirn würde ich damit nicht trainieren können.

00:35:02: Und das brauche ich aber, um zu erkennen dass gerade irgendwas nicht schiefläuft.

00:35:07: So eine Korrektur Funktion beispielsweise und wenn wir zum Ende laut zurückkommen oft ist es ja so... Ich bin schon wieder so krass mit Scheuklappen in diesem reinen Fühlen oder diesem überfordert sein und das zu merken um da rauszukommen.

00:35:26: also diese Hand die mich daraus sieht Das ist nicht der Fokus, sondern das ist dieses Erkennen bewusstwerden.

00:35:37: Dafür brauche ich diese Ablenkung und Gedanken.

00:35:40: ohne die könnte ich das nicht lernen.

00:35:42: Wenn ich meditiere, brauche Ich Regelmäßigkeit und wenn ich das mache dann hilft mir das auch in ganz anderen Bereichen während des Tages.

00:35:51: Also sozusagen werden die aufkommenden Gedanken eigentlich unser Sparringspartner für unsere Bewusstwertung.

00:35:58: Ich nenne das immer gerne in die Beobachterrolle reinkommen, ist wahrscheinlich genau das gleiche.

00:36:03: Ich habe den Gerb zwischen dem Denkenden und dem Bewusstsein sozusagen was wahrnimmt dass da Gedanken entstehen und guckt aus einer gewissen Distanz dann darauf versucht es dann erst mal nicht zu bewerten.

00:36:16: schön wie du es gesagt hast ich kann mich darüber ärgern schon wieder abgeschweift oder sagen ey Ich bin mir gerade wieder darüber bewusst geworden, jetzt können wir wieder in den jetzigen Augenblick eintauen.

00:36:26: Das ist total einfach und total mächtig!

00:36:31: Und das schafft so viel Raum?

00:36:33: Da merke ich plötzlich all meine Gedanken, all meine Empfindungen, meine Emotionen

00:36:38: usw.,

00:36:39: die finden innerhalb des Geistes statt.

00:36:41: Wenn nicht mit dessen Bewusstsein kann heißt es, meine Aufmerksamkeit, mein Bewusstsein, mein Geist, diesen Größe als der Raum, in dem das Wetter stattfindet.

00:36:49: Da gibt's ein ganz cooles Bild von Ram.

00:36:53: Das hat das, glaube ich, erzählt.

00:36:55: Der hat gesagt... Also es ist halt so eine Story die das aber ganz gut veranschaulicht.

00:37:01: einen Künstler malt ein Bild von einer Wolke auf ne Leinwand und der Kunsthandel oder wer auch immer der das aufhängen soll dieses Kunstwerks hat einen zu kleinen Rahmen und packt den in die Mitte der Wolke.

00:37:18: Dann sieht das so aus, als wäre alles nur Wolke.

00:37:21: Und so fühlen wir uns manchmal an diese Themen und diese Empfindungen.

00:37:25: Das ist alles getränkt davon!

00:37:27: Wir fühlen uns nur Scheiße... Also so alles ist schlimm.

00:37:33: Wenn ich jetzt einen größeren Rahmen hätte, dann würde ich sehen dass es eine Wolke ist innerhalb eines Raumes und plötzlich Platz und Raum.

00:37:42: Und das ist gar nicht mehr ganz so bedrohlich.

00:37:43: Ich weiß, diese Wolke entsteht und vergeht wieder usw.

00:37:47: Wenn ich in die Beobachterrolle reingehe, die du beschrieben hast... ...dann ist es eben genau das!

00:37:51: Ich mach den Rahmen größer und dann ist plötzlich gar nicht überwältigend.

00:37:57: Sondern es ist so... Ja, ich weiß, dass fühlt sich gerade an.

00:38:01: Das ist auch realistisch grade irgendwie scheiße.

00:38:03: aber ich weiß alles kommt und geht.

00:38:07: Auch diese Empfindung wird nicht für immer so bleiben.

00:38:09: Die Erfahrung habe immer und immer wieder in meinem Leben gemacht.

00:38:12: Und das weiß ich auch jetzt, auch wenn ich es gerade anders fühle... Ich weise es trotzdem!

00:38:16: Und ich kann's beobachten.

00:38:18: Wenn ich es beobachte, hat es mich nicht mehr so sehr im Griff.

00:38:24: Kann ich diese Fähigkeit auch ins praktische Alltagsleben übertragen?

00:38:31: Fallen die Situationen ein zum Beispiel auf der Arbeit wo du sagst Da hilft dir auch diese Fähigkeit über das Handling des Mental-Lots hinaus?

00:38:45: Mir würde jetzt keine Situation einfallen, der es nicht ist.

00:38:49: Letzten Endes ist ja einfach dieses Bewusstsein dessen was da ist.

00:38:52: und immer wenn ich bewusst bei der Sache bin... Bin ich nicht passiv, bin ich nicht so diese Fehler die vom Wind hin und her getrieben wird von den Emotionen und Gedanken usw.

00:39:02: Sondern... Ich hab irgendwie so die Zügel in der Hand.

00:39:04: Und was du vor allem mit dieser Lücke beschrieben hast zwischen Stimmung und Reaktion Da liegt ja die Freiheit zu entscheiden was ich damit mache.

00:39:12: Ich bin also weniger impulsiv emotional In meiner Reaktión Sondern ich kann bewusst... ...entscheiden was ich mache und wie ich Leuten begegne.

00:39:23: Und allein dieses Präsent sein macht auch einen ganz großen Unterschied jetzt beispielsweise in Interaktion mit anderen Menschen.

00:39:30: Wenn ich jetzt bei der Arbeit bin, wenn ich mit meinem Partner meiner Partnerin irgendwie interagiere und präsent bin also wirklich meine vollen Aufmerksamkeit bei der Person bin und nicht bei irgendeinem Thema noch Hänge oder gerade gedanklich eigentlich schon wieder ganz woanders bin dann hat das eine ganz andere Qualität.

00:39:48: Und dann können wir beispielsweise in schönen Kommunikationen besonders schön.

00:39:55: Aber in Konfliktsituationen sind wir halt nicht so schnell in der Falle, dass wir dann impulsiv reagieren und uns verteidigen oder gegeneinander irgendwie kämpfen sondern vielleicht erstmal beobachten Perspektive auch übernehmen können verstehen können oder vielleicht auch neugierig bleiben können um durch Fragen vielleicht auch herauszufinden woher kommt jetzt dieses Thema?

00:40:16: Und dann können wir eben viel entschärfter und freundlicher auf Augenhöhe mit anderen Leuten kommunizieren.

00:40:22: Also es ist irgendwie in allen Themen drin, wenn ich bewusst bin.

00:40:26: Das ist wirklich Magie!

00:40:28: Voll ja total ja

00:40:30: und man kommt vielleicht sogar auf den verrückten Gedanken die andere Person nicht auch zum gewissen Grad recht.

00:40:36: also wenn man mal diese Schutzklappen alle fallen lässt und ohne Rüstung da reingeht und sich wirklich einfach anhört was hat denn die andere person zu sagen?

00:40:44: Und das nicht sofort als Angriff interpretiert kommt fast immer auf dem Punkt, ja ich bin vielleicht nicht deiner Meinung aber ich kann nachvollziehen warum sich das für dich aus deiner Perspektive so darstellt und es ist gar kein Problem das abzustellen easy.

00:40:59: Also wirklich, das ist wirklich Magie!

00:41:01: Das ist total schön wenn wir jetzt höheren

00:41:05: Hörer

00:41:06: inspiriert haben achtsam auf ihren Mental Lod zu schauen.

00:41:11: Ich könnte mir vorstellen dass es gerade am Anfang schwierig ist also wenn man sich mental so trainiert hat wenn dieser Druck schon da ist, wenn diese ganzen vielen to-do Punkte da sind.

00:41:22: Also ganz praktisch das Handling dass ich dann nicht gleichzeitig Angst haben muss, dass irgendwelche wichtigen Aufgaben hinten runter kippen weil ich so ein bisschen Verantwortung delegiere, weil ich vielleicht auch so ein bisschen entspannter an die Sache rangehen und nicht mehr mit so hundert Prozent Aufmerksamkeit.

00:41:40: Könnte ich mir vorstellen, dass da am Anfang zumindest auch eine gewisse Angst mitschwingt?

00:41:44: Vergiss jetzt!

00:41:45: Habe ich meinen Sohn vergessen vom Kindergarten abzuholen oder die Mama noch holen aus dem Arzttermin oder solche Sachen.

00:41:53: also ganz praktisch am Anfang so beruhtsam in dieses Thema um vielleicht ein bisschen diese Angst nehmen zu können.

00:42:02: Ja, also wie gesagt dieses Aufschreiben ist ganz wichtig.

00:42:06: Was ich mache seit Jahren ist... Ich mach mir Erinnerungen in meinen Kalender Also das wirklich mein Handy dann sagt hey in zwei Stunden ist das und das In einer Stunde ist das Und dass sich dann auch so konternmäßig darauf vorbereitet werde und dass sich wichtige Sachen gar nicht mehr vergessen kann.

00:42:23: Bis ungefähr Zeit meines Masterstudiums oder Masterabschlusses ungefähr zu derzeit ... habe ich mir alles immer versucht zu merken, jeden Termin.

00:42:35: Was ich rückblickend komplett crazy finde... dass ich damals mir das nicht aufgeschrieben hab mit der Erinnerung und da hatte ich dann halt einerseits mein Studium und ich hatte aber auch einen Job als Sozialpädagogischer Familienhelfer so als Nebenjob damals Und da hat man halt tausend Termine, okay?

00:42:53: Dann muss ich bei der Familie sein, dann müssen wir beim Jugendamt sein, ...dann muss diesem das sein.

00:42:57: Und damals habe ich das mir alles gemerkt und natürlich hat es dann irgendwann angefangen, ich hab's halt vergessen.

00:43:02: Dann so ja ähm, wo kommen sie noch?

00:43:07: Wo sind sie denn?

00:43:08: Habt ihr den Terminer ver vergessen?

00:43:09: Dann habe ich irgendwann von der wundervollen Möglichkeit erfahren dass man sich Sachen in seine Hände speichern kann mit Erinnerung.

00:43:19: Und seither ist es ein bisschen ausgelagertes Hirn dass es mir sehr viel Freiheit gibt.

00:43:26: Also ich würde jedem empfehlen, das zu nutzen, diese Erinnerungen und wie gesagt trotzdem erster Schritt irgendwie das schriftlich machen.

00:43:34: aber wenn's denn wirklich um ganz wichtige Sachen geht... Das ist ein Tool!

00:43:39: Das haben wir heutzutage, wir haben alle diese Handys.

00:43:41: so würde ich einfach nutzen.

00:43:44: Ist es so witzig?

00:43:46: Ich habe tatsächlich früher auch schon Papierkalender benutzt also diese Tagesplaner Weil das hat bei mir niemals funktioniert, mir das alles zu merken.

00:43:55: Ohnmöglich und ich habe mich auch als dann zum Beispiel Google Calendar oder so was rauskam noch viele Jahre gewährt weil ich immer gesagt hab nein Ich will das mit der Hand reinschreiben.

00:44:08: Ich verstehe auch rückblickend, es ist noch mal was anderes wenn du was mit der hand irgendwo reinschreibst und habt dich festhältst.

00:44:14: deswegen bin ich auf... Kann

00:44:15: man nicht aus versehen löschen.

00:44:17: Genau!

00:44:17: Das kann man nicht aufs versehen löchen Und es macht tatsächlich ja auch nochmal etwas anderes in Gehirn Wenn du was haptig aufschreibst.

00:44:23: Deswegen bin ich auch großer Fan von deiner Papier-Listenidee.

00:44:29: Aber als ich dann wirklich mal umgestiegen bin auf Google Calendar und gesehen habe Das Ding ist online auf jedem Rechner.

00:44:38: ach du Scheiße, das gibt es als App.

00:44:40: Ich kann abends bevor ich ins Bett gehe noch mal schnell auf meinen Kalender gucken, kann mir nochmal die Termine für den nächsten Tag angucken und weiß auch okay spätestens um sieben muss der Wecker klingen oder ah ich kann bis halb acht ausschlafen oder so was?

00:44:54: Das finde ich enorm!

00:44:55: Und dann und da sind wir wieder bei Beziehung einfach ein Shared Calendar also dass man sich gegenseitig da auch hilft.

00:45:03: Das finde die einem das Leben wirklich dann auch erleichtern können.

00:45:09: In unserem Digitalen Zeitalter, was mich zu meiner vielleicht letzten Frage bringt, Umgang mit Social Media und Informationen.

00:45:17: Wir hatten sie ja schon so ein bisschen über das Ego.

00:45:21: Aber social media ist auch ein wunderbares Vergleichstool.

00:45:24: Man sieht einfach überall, wie alle anderen Menschen ihr Leben perfekt im Griff haben, perfekt die Familie, perfekt gedeckter Abendig alles super.

00:45:34: hält sie der Ehemann glücklich, die Ehefrau glücks sich, die Kinder alles super super super.

00:45:40: nur ich selbst kriegs offenbar nicht hin, alle anderen schaffen es.

00:45:43: nur ich selber glaubst du das Digitale Medien oder Serien, das was wir heute alles so als Entertainment zur Verfügung.

00:45:52: Ist es auch Mental Load für uns?

00:45:56: Absolut!

00:45:56: Also ist auch recht gut untersucht mittlerweile dass uns das Stress bei Social Media zu sein, dass uns depressive Macht bei Social media zu sein und man hat das ja eigentlich gar nicht im Griff.

00:46:11: also der Algorithmus ist stärker als wir.

00:46:17: Ich kann nicht dauerhaft auf Social Media sein, ohne dass dann irgendwann ich das Gefühl bekomme genau wie du beschreibst.

00:46:25: Irgendwie ist bei allen geiler.

00:46:28: So irgendwie klappt bei denen alles und so weiter.

00:46:30: man muss sich da immer wieder echt dran erinnern.

00:46:32: natürlich macht man dann das Foto und das Video und das ist auch mit Filter und Schnitt und Musik usw.

00:46:38: Und es wirkt dann natürlich alles Präsentierbar.

00:46:43: Das wird ja präsentiert, so dafür wird es aufbereitet dass man das präsendiert.

00:46:47: und ein wahrscheinlich das größte Problem für uns um glücklich zu sein ist wenn wir Unzufriedenheit entwickeln mit dem was wir haben.

00:47:00: Und Wir werden nicht an den Punkt kommen zu Friedenheit zu bekommen Wenn wir uns immer vergleichen mit anderen weil dann ist immer so Ja okay aber wie ist es denn bei anderen oder bei allem, was man hat.

00:47:14: Bei irgendeinem Kontostand, sonst irgendwas, das man messbar machen kann – es kann halt immer besser sein.

00:47:23: und sich da irgendwelche Ideen zu entwickeln ab wann man dann vielleicht glücklich sein wird ist halt ein Drogschluss kommt halt nicht.

00:47:33: Es wird einem jeder bestätigen der was er sich ultrareich und erfolgreich ... hat mich auch nicht glücklich gemacht,

00:47:40: mäßig.

00:47:40: Oder Zehntausend Follower auf Instagram oder fünfzehntausend FOLLOWER auf TikTok oder so?

00:47:44: Ja,

00:47:45: ja... Das ist lustigerweise.

00:47:47: da hatte ich erst ein Gespräch mit einem der tatsächlich also keine Ahnung über hunderttausend Follower auf Insta hat und halt auch meinte so als ich Zehnteausend hatte dachte ich bei hundert tausend ist dann fühle ich mich dann gut.

00:48:01: jetzt sind hundert Tausende.

00:48:02: ich fühl mich nicht anders.

00:48:03: im Gegenteil hat dann irgendwie auch nichts verändert.

00:48:06: Das heißt, wir sollten wirklich daran arbeiten zu Friedenheit zu entwickeln, zufriedenzusein mit dem was wir jetzt haben weil das ist eine Fähigkeit die man entwickeln kann und wenn ich die habe Dann kann ich dann irgendwelche Dinge erreichen und dann kann Ich auch zufrieden sein.

00:48:25: aber wenn ich Die Jetzt nicht habe werde ich sie dann auch Nicht Haben.

00:48:27: dass Kommt Nicht von Außen.

00:48:29: Zufriedenheit kommt Von Innen.

00:48:30: Es Klingt so kalenderspruchmäßig Aber Ist

00:48:32: Genauso.

00:48:34: Ich weiß nicht, kannst du den Begriff Hedonic Treadmill oder hedonistische Trätmühle?

00:48:40: Ja aus der Philosophie habe ich das schon mal gehört.

00:48:44: Genau

00:48:45: es gibt auch in der Psychologie diese Idee dass wir wenn wir eine Veränderung in unserem Leben haben nach oben oder nach unten also sagen wir gewinnen im Lotto oder wir haben einen Schicksalsschlag.

00:49:00: Es gibt ein Gewöhnungseffekt.

00:49:03: Glück, dass Lotto gewinnt ist nicht stabil und das Leid des Schicksals schlags ist auch nicht stabil.

00:49:11: Wir gewöhnen uns an diese Situation und kommen zurück zu unserer Baseline.

00:49:16: Das heißt egal was ich mir anhäufe und Follower zahlen oder Geld oder sonst irgendwas... Ich werde mich daran gewöhne!

00:49:24: Und ich komme wieder zurück zur Baseline und werde mich nicht besser fühlen als ich es heute habe.

00:49:30: Wenn ich also glücklicher werden will, dann muss ich an meiner Baseline arbeiten und nicht an irgendwelchen Dingen von denen ich glaube dass sie mich glücklich machen.

00:49:38: Das ist nie nie niemals im Außen.

00:49:40: Also die Zufriedenheit in der baseline finden.

00:49:44: ja Ja

00:49:46: das ist doch ein wunderbares Schlusswort und ein schöner schöner Impuls für da draußen.

00:49:50: Lieber Philipp vielen vielen Dank für deine Zeit und für diese schönen lieben Einblicke in das themament load.

00:49:57: Dankeschön Vielen dank dass ich hier sein durfte.

00:49:58: Wenn

00:50:00: ihr mehr erfahren wollt zu Philipp Farm, ich werde natürlich alle Social Media und Projektlings in den Show notes posten.

00:50:09: Vielen Dank an euch dass ihr wieder dabei wart bis zum nächsten mal.

00:50:13: tschau-tschau.

00:50:14: Alles

00:50:18: ist gut, alles ist gut.

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