Biohacking gegen Schnupfen: So stärkst du dein Immunsystem im Winter
Shownotes
Warum erkälten wir uns eigentlich – und was hilft wirklich?
In dieser Folge geht es um die Erkältung (grippaler Infekt), warum sie nichts mit Kälte zu tun hat und was die Symptome mit unserer Immunreaktion zu tun haben.
Es geht um Schleimhäute (Yammy), Flimmerhärchen, Schlaf, Darmgesundheit, Vitamin D, Sauna, Kälteexposition und das Nervensystem – wir schauen, was sinnvoll ist und was Mythos bleibt. Außerdem hört ihr, was ich konkret tue, wenn sich eine Erkältung ankündigt, und stelle meinen persönlichen Geheimtipp vor.
Für alle, die Erkältungen besser verstehen und gelassener damit umgehen wollen und möglicherweise weniger krank werden und/oder die Krankheitsdauer verkürzen möchten.
Hey, mein Name ist Alexander Metzler. Ich bin Speaker, Biohacker, Digitaldesigner und Experte für mentale Gesundheit. Und ich zeige dir, wie du im digitalen Trubel zu mehr Klarheit und Lebensfreude findest.
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Transkript anzeigen
Alexander Metzler: Und hier ist euer Host Alexander Metzler. Ich bin Speaker, Biohacker, Digitaldesigner und Experte für mentale Gesundheit aus erster Hand. Und wie immer freue ich mich mega, dass ihr wieder dabei seid bei dieser Folge, auf der übrigens ein Fluch zu liegen scheint. Denn eigentlich sollte die Folge schon pünktlich am Donnerstag rauskommen. Ich habe am Mittwoch schon angefangen zu recorden, gab es technische Probleme. Am Donnerstag ist hier die Heizung ausgefallen. zwischendurch immer anrufe, Handwerker koordinieren, ging irgendwie auch nicht. Und heute am Freitag mache ich jetzt auch schon den dritten Versuch, weil ich einfach angefangen habe, irgendwie eine raue Stimme zu bekommen. Also offenbar habe ich jetzt so viel über Erkältung gesprochen, dass ich mir eine Erkältung eingefangen habe, oder was? Ich habe jetzt hier auf jeden Fall schön mir Haltstee gekocht, damit es wieder ein bisschen smoother sich anhört. Also wäre ein schönes Beispiel für eine selbsterfüllende Prophezeiung, oder? dass es doch wirklich geht, Dinge zu manifestieren. Hier ist scheinbar der Beweis. Na ja. Also wir hoffen mal, dass wir das noch gut durchbekommen. Ich fühl mich sonst gut, also noch merke ich nichts. Aber falls doch, dann kann ich ja auch gleich mal die ganzen Tricks anwenden, die ich jetzt in dieser Folge erzählen werde. Und dann kann ich auch gleich erklären und erzählen in der nächsten Folge, wie gut es funktioniert hat. Also, Blick aus dem Fenster zeigt uns eine Sinfonie in grau da draußen Wolken. Regen, teilweise Schnee, aber viel zu warm, bleibt nicht liegen, schmilzt sofort wieder dahin. Also alles irgendwie schmuddelig, eklig draußen. Kein Wetter, das viel Energie gibt. Und aber auch gleichzeitig wetterperfekte Bedingungen, sich eine Erkältung einzufangen. Erkältungswetter. Und wenn wir uns so den Krankenstand in den Firmen angucken, dann sieht man, viele haben im Moment ein Thema damit. Und dadurch assoziieren wir natürlich Erkältung mit dem Thema Kälte und Winter. Und tatsächlich begünstigt die Jahreszeit auch die Erkältung insofern, dass wir uns vor allen Dingen halt in geschlossenen Räumen aufhalten, viel trocken warme Heizungsluft einatmen und die unsere Schleimhäute austrocknen. Unsere Schleimhäute in der Nase ist so unsere allererste Abwehrzone gegenüber Erkältung. Zudem sind wir dann mehr mit Menschen in geschlossenen Räumen unterwegs. Das heißt, wir können uns viel leichter anstecken.
Alexander Metzler: Und auch nicht zu verachten, Vitamin D ist im Keller in den Jahreszeiten. Das ist auch ein gutes ... Vitamin D ist eine gute Prävention, das Immunsystem zu stärken. Und selbst wenn mal die Sonne rauskommt im Winter, der Winkel der Sonne schwierig. Man bekommt einfach zu wenig oder viel zu wenig der UV-B-Strahlung ab, die eigentlich wichtig ist, Vorstufe für Vitamin D zu bilden. Und das trägt auch alles mit dazu bei, dass sich die Menschen mehr anstecken. Jetzt gibt's natürlich, jetzt im Februar kommt da noch die Fassnacht hier im Rheinland dazu. Dann werden sich die Leute alle wieder in den Arm legen, rumknutschen. Ja, genießt euer Leben. Aber natürlich werden wir uns dann da auch schön anstecken. Muss man dann halt sorgfältig abwägen, was man da alles machen will und was man da eben dann nicht machen will mit Hinblick auf das Risiko. Aber das Thema Winter und vor allen Dingen auch das Thema Erkältung ist stark verknüpft an uns mit dem Thema Erkrankung. Wir erinnern uns, wenn die Mama früher zu uns gesagt hat, in meinem Fall eben, BUB, zieh dich warm an, sonst erkältest du dich. Oder die Oma, die gesagt hat, BUB, pass auf, dass du nicht anfängst zu frieren, sonst wirst du krank. Das haben wir als Kinder eingebläut bekommen und somit haben wir Kälte oder Frieren auch automatisch verknüpft, assoziiert im Hirn mit Erkälten also mit Krankwerden.
Alexander Metzler: Eine Müllwahrheit ist auch dran. Und das hat auch mit unserer ersten Abwehrreihe zu tun, nämlich mit unserer Nasenatmung. Dass sowieso, gleich, ein Goldnagel gleich zum Anfang, durch die Nase zu atmen, ist viel schlauer als durch den Mund zu atmen. Weil die Luft, und wenn da dran, also wenn sich darin dann Viren befinden, muss dann erst mal diesen ganzen Kanal durch die Nase durch, durch die Schleimhäute durch. und durch die Flimmerhärchen, die die ganze Zeit damit beschäftigt sind, alles, was da nicht hingehört, rauszufiltern, nach innen zum Rachen zu transportieren, dort dann in Schleim verpackt zu werden und entweder ausgespuckt zu werden oder untergeschluckt zu werden, da wird es dann verdaut, da haben wir dann unsere aggressiven Magensäfte, da bleibt nichts übrig, der kümmert sich dann da drum. Dieser Krieg wird auf jeden Fall gewonnen, aber das haben wir nicht, wenn wir direkt durch den Rachen einatmen. Also da haben wir einfach so eine Verteidigungslinie direkt. Übersprung, also eine sehr gute Idee durch die Nase zu atmen, insofern sie denn frei ist.
Alexander Metzler: Und wenn es draußen kalt ist, dann kann man sich das so bisschen vorstellen wie die Türsteher im Club. Wir sind die Inhaber vom Club, wir haben unsere Türsteher draußen stehen. Und wenn es warm ist, dann sind die locker drauf und sind entspannt und so weiter und flexibel. Wenn es kalt ist, fangen die aber auch da draußen dann zu frieren. Dann sind die nicht so aufmerksam, dann gehen die vielleicht mal rein, heißen Tee trinken und sobald die ein bisschen abgelenkt sind, dann kommen... ungebetene Gäste in den Club rein. Dann ist nix mehr, du kommst hier nicht rein, sondern dann ist hier die Tür offen. Und so ein bisschen ist es eben auch mit unserer Schleimhaut, wenn es draußen kalt ist, ist die bisschen weniger flexibel und ein bisschen weniger wehrhaft einfach. Also diese allererste mechanische Abwehr, die wird ein bisschen geschwächt durch Kälte und da natürlich auch Kältetraining kann dem ein bisschen entgegenwirken. Also da gibt's Neben dem, dass durch Kälte die Entzündungswerte im Körper gesenkt werden, das Immunsystem gestärkt wird, ist es auch eine körperliche Anpassung. Gefäßtraining, Blut rein, Blut raus durch die Gefäße, die sich zusammenziehen. ist ein hervorragendes Training, eben auch sich dort breit aufzustellen. Also es ist nicht die Kälte, sondern es sind Viren, die wir einatmen. Ein viraler Infekt der Atemwege in dem Fall. Und dann werden wir... Und jetzt können wir, und das finde ich ziemlich stark, das habe ich nämlich so bisher auch noch nie so betrachtet, jetzt können wir uns, wenn das losgeht, mit Halskitzeln oder vielleicht ein bisschen Halsschmerzen, dann können wir in so eine Negativhaltung reingehen. Wir können in so eine Opferhaltung reingehen. Wir können sagen, jetzt hat es mich schon wieder erwischt und ich habe keinen Bock und ich war doch erst krank und so weiter. Und damit stressen wir uns natürlich selbst. Und wenn wir uns selbst stressen, ist unser Nervensystem gestresst. Und ein gestresstes Nervensystem, also ein Nervensystem, was im Sympathikus drin ist, hat eine geringere Immunantwort auf einfallende Viren, als wenn wir das entspannt angehen. Und deswegen lade ich an der Stelle mal zu einem spannenden Perspektivwechsel ein. Ganz viele der Symptome einer Erkältung haben als Ursache
Alexander Metzler: Die Immunreaktion des Körpers. Also der Körper macht eigentlich diese Symptome. Also bestes Beispiel Fieber. Die Körperkerntemperatur wird erhöht. Das hilft der Immunabwehr und gleichzeitig senkt das ... die Umgebungs-, die Wohlfühltemperatur der Viren. Also auf gleich zwei verschiedenen Ebenen funktioniert das gut. Und was wäre, wenn wir jetzt diese Symptome nicht als was Negatives betrachten, als etwas, was wir auch bekämpfen wollen, als etwas, wofür wir möglicherweise sogar noch viel Geld ausgeben in der Apotheke für ganz viele verschiedene Mittelchen, wo uns die Werbung sagt, ey, das verkürzt deine Symptome, das macht deine Krankheit kürzer und geben dafür noch viel Geld aus, anstatt diese Symptome, ja, sie sind unangenehm, aber sie signalisieren auch gleichzeitig, mein Körper ist in der Lage, sich gegen diesen ... Viralen Infekt zur Wehr zu setzen. Mein Körper macht genau das, was er soll. Mein Körper hat die richtigen Antworten auf diese Herausforderungen. Und wenn wir das auf diese Art und Weise betrachten, und das ist ein altes Konzept, wenn ihr in meiner Eisbadefolge gehört habt, habt ihr das beim Thema After-Drop auch schon gehört, das alte Konzept von etwas Unangenehmes, was wir als Unangenehmer gelernt haben, neu zu betrachten, neu zu reframe, eine neue Perspektive drauf zu bringen. Und vielleicht von unangenehm zu neutral werden zu lassen. Und wenn du das dann noch schaffst ... Dadurch, dass du dir sagst, ey, das ist die Abwehr meines Körpers, das funktioniert offenbar richtig gut, dann vielleicht sogar von etwas Neutralem zu was, positiven, zum positiven Erlebnis werden zu lassen. Ich weiß, es ist jetzt viel verlangt, wenn man Halsschmerzen hat, zu sagen, das ist positiv, aber ... Dieser Perspektivwechsel, könnte uns, das ist jetzt eine Theorie von mir, der könnte uns dabei unterstützen, dass unsere Immunabwehr besser funktioniert, dass unser Kampf gegen die Viren besser funktioniert, weil wir dann nicht in einem Stress sind, in einer, ich will das nicht und ich bin ein Opfer und ich möchte das nicht, sondern wir sind, okay, es ist jetzt so, ich gehe entspannt daran, ich lasse meinen Körper machen. Also das könnte so...
Alexander Metzler: so eine Tür sein, wo wir vielleicht noch nie drüber nachgedacht haben, mal durch diese Tür zu gehen. Und wir könnten damit möglicherweise tatsächlich die Zeit von der Erkältung verkürzen, weil unser ganzes System entspannter reagieren kann. Was diese ganzen Mittel angeht, würde ich euch mal empfehlen, den Podcast von den Science Cops zu hören. Die Akte Erkältungsmittel gibt es, glaube ich, zwei Folgen davon. wo ganz viele prominente Erkältungsmittel, die ihr so in der Apotheke kaufen könnt, genau unter die Lupe genommen wird, was denn eigentlich die Forschung dazu sagt, wie gut die Datenlage ist. also als Fazit sag ich mal, da gilt der gute alte Spruch, mit Medikamenten dauert eine Erkältung sieben Tage, ohne Erkältung dauert sie eine Woche. Nur, dass ihr dann eben Geld ausgegeben habt. auch das ist was, was wir natürlich mal gelernt haben als Kinder. Wenn wir hier die Brust einmassiert bekommen und es riecht nach Menthol. Das kann ja auch die Artenwege ein bisschen befreien. ich ja auch gar nicht, will ich auch gar nicht oder inhalieren halte ich auch für eine kleffere Sache. Also es gibt schon Dinge, wo ich sagen würde, das bringt was. Aber es gibt einfach auch wahnsinnig viel auf dem Markt, was nix bringt. Aber wir haben natürlich als Kind mal gelernt, okay, wenn ich diese ... Pille hier schlucke, dann geht's mir anschließend irgendwann zwei, drei Tage besser. Mir wär's sowieso besser gegangen mit oder ohne Pille. Aber das kann ja dann auch so ein Placeboeffekt sein, den wir dann auch nutzen können. Warum denn nicht? Und wenn wir uns besser fühlen, wenn wir dann so eine Pille genommen haben. Wie immer gilt bei diesen ganzen Sachen immer Hausarzt, Hausärztin zu Rate ziehen und da einen fachlichen Rat einholen. Nicht einfach irgendwas einnehmen auf Verdacht hin und schon gar nicht zu Antibiotika greifen. Antibiotika hilft nur gegen Bakterien. ist völlig nutzlos gegen Viren und möglicherweise schaden wir damit sogar unsere Immunabwehr, weil dann dieses Antibiotika auch in unserem Mikrobiom und dann die guten Bakterien möglicherweise vernichtet und dann sind wir dem ganzen noch hilfloser ausgeliefert. Es kann allerdings sein, und auch da ist der Arzt, die Ärztin die richtige Ansprechpartnerin, dass sich auf so eine Vireninfektion, wenn die länger dauert, auch eine bakterielle Infektion draufsetzt und dann wiederum ist Antibiotika eine gute Idee, aber das immer nur mit Absprache.
Alexander Metzler: So, kurz die Stimme geölt. Wunderbar. Also, unser erster Abwehrschild ist unsere Nase. Nasenatmung, eine richtig gute Idee. Dafür muss die Nase natürlich frei sein. Wenn die Nase verstopft ist, können wir über die Nase nicht atmen. Was können wir denn tun, diese Abwehrlinie zu unterstützen? Ich persönlich bin wirklich ein Freund von Nasendusche. Nasendusche Das ist so ein Kunststoffbox, da füllt man dann körperwarmes Wasser rein und kann das dann noch mit Salz anreichern. Das ist ein mehr schadlicher Vorgang, da wird so ein Schnuttelchen an die eine Nase rangehalten. Also an die eine Nase. Nicht beide Nasen gleichzeitig. Ein Nasenloch drangehalten. Das Wasser fließt hier über den Nasenkanal hoch, runter und aus dem anderen Nasenloch raus. Ja, liebe Leute, das ist nicht unbedingt das Erotischste, was man in seinem Leben je erlebt hat, wenn da so Wasser aus der Nase rausläuft und Zeug abspült. Aber das ist natürlich eine wunderbare, mechanische Reinigung, die alles rausspült, was da nicht reingehört und es befeuchtet und mineralisiert auch gleichzeitig die Schleimhäute. Also ich halte das für eine sehr gute Idee. Vor allen Dingen, liebe Fasnachter, wenn ihr jetzt auf eure Sitzungen geht und schunkelt und arme in armen seid. dann ist es vielleicht eine gute Idee, wenn ihr abends heimkommt, nur die Zähne zu putzen, sondern auch einmal Nasendusche, damit das Zeug, was sich da möglicherweise schon angesammelt hat, mechanisch ausgespült wird. Also das ist eine richtig schöne Idee für eine Nasenpflege. Was keine gute Idee ist, mal die Schattenseite zu beleuchten, sind abschwellende Nasensprays. Abschwellende Nasensprays sind sehr, sehr aggressiv, helfen natürlich super schnell, weil die Durchblutung zurückgezogen wird und die Schleimhaut relativ schnell abschwillt. Und dann hat man das Gefühl, innerhalb von wenigen Minuten manchmal, endlich kriege ich wieder Luft. Die Krux an der Sache ist, dass wenn diese Wirkung nachlässt, die Schleimhaut natürlich wieder anschwillt und meistens noch ein Stück stärker als sie vorher zu war. Das heißt, der Zustand verschlimmert sich. Der Zustand, wie es vorher war, wird verschlimmbessert, wie man so schön sagt. Und dann liegt es natürlich sehr nahe, wieder zu sprühen.
Alexander Metzler: Der gleiche Effekt passiert wieder, die Nase geht auf, endlich kriege ich Luft. Und die Nasenschleimhaut schwillt dann wieder Stück krasser an. Und so kommt man in so einen Teufelskreis, wo man immer mehr sprühen muss. Die Zeiten, wo die Nasenschleimhaut abschwillt, wird immer kürzer. Und es entwickelt sich so eine richtige Sucht. Und vielleicht, wenn ihr einen guten Apothekerin oder Apotheker habt, dann haben die euch auch angesprochen, wenn ihr so ein abschwellendes Nasenspray kauft, dass die sagen, Packungsbeileige beachten, maximal ... Ich weiß es jetzt nicht, drei Sprühstöße pro Tag und maximal sieben Tage benutzen. Und das sollte man auch ernst nehmen, weil wenn man das über diesen Zeitraum hinaus benutzt, ist nicht nur so, dass man krass süchtig wird und immer wieder abhängigerweise nachsprühen muss, sondern man schädigt dann auch nachweislich seine Schleimhaut. Die wird richtig rau, die trocknet aus, die wird borkig und unsere ganze schöne Abwehr geht in den Eimer. Also ich benutze diese Nasensprays tatsächlich so gut wie gar nicht. Wenn überhaupt, dann kaufe ich mir das für Kinder, weil da die Dosierung niedriger ist. Und wenn überhaupt, benutze ich das, wenn ich dann mal erkältet bin, nachts ein Sprühstoß in ein Nasenloch, damit ein Nasenloch frei ist, damit ich da dann gut schlafen kann. Denn schlafen, da kommen wir später auch noch mal näher dazu, ist natürlich sowieso das Beste, was wir machen können, wenn wir erkältet sind und der Körper geschwächt ist. Aber guter Schlaf bedeutet eben auch, dass wir gut atmen können. Und wenn ich nicht gut schlafen kann, weil ich dann die ganze Zeit das Gefühl habe, meine Nase ist, erdrückt mich, weil sie so zu ist, dann ist so ein abschwellendes Nasenspray auch mal eine gute Idee. Aber da wirklich vorsichtig damit umgehen, sonst geht das nach hinten los mit dem Nasenspray.
Alexander Metzler: Wo wir gerade beim Thema Schädigen von unserem ersten Abwehrring sind, also die ganzen Sachen, die sowieso schädlich sind, auch für unsere erste Immunantwort einfach schädlich. Also zum Beispiel Zigarettenrauch, der führt zu einer regelrechten Lähmung und Zerstörung dieser Flimmerhirchen. Dann haben wir Alkohol, also bei akuter Alkoholeinnahme ist die ganze Beweglichkeit eingeschränkt. Also es tritt so eine Art Lähmung ein. Und das ist ja das Fiese, ne? Thema Fassnacht. Also, man trinkt, man ist ganz eng mit anderen Leuten zusammen. Und dabei lehmt man sozusagen dann noch seine Schleimer und atmet die ganze Zeit Virenlast ein. Also, holla die Waldfee, sag ich nur. Wenn wir Infekte dann schon haben, wird das eben auch entsprechend durch diesen ganzen Kampf bisschen gestört. Und eben, gesagt, die abschwellenden Nasensprays sind keine gute Idee. Eine andere Sache, die ich stark unterschätzt hab die ganzen Jahre, die ich auch falsch gemacht habe und die nachträglich mir bisschen mehr erklären, wie zum Teufel ich mir eigentlich Corona einfangen konnte und hier der allererste Corona-Kandidat weit und breit war, ist das Fassen von nicht gewaschenen Händen ins Gesicht, insbesondere an die Nase, in die Nase oder in die Augen. Da habe ich früher nie drauf geachtet. Ich weiß, dass ich ein Kandidat bin, wenn ich so in Gedanken bin, fasse ich mir an die Nase oder mach da so ein Gesicht rum. Das ist natürlich richtig, richtig arg doll dämlich. Denn wenn wir irgendwo hinfassen, wo nicht gerade frisch gereinigt ist, haben wir die Sachen natürlich auch an der Hand. Da spricht man von einer sogenannten Schmierinfektion. Das schmiere ich mir in die Nase, an die Schleimhäute oder in die Augen. Dann ist das das perfekte Einfalltor für die Viren. Die bringe ich selbst da drauf. Deswegen war ja auch zu Corona-Zeiten ... Regelmäßiges Händewaschen. Ein großes Thema. Und da hab ich zum Beispiel überhaupt nicht drauf geachtet. Ja, ich hab mir mehr die Hände gewaschen als sonst, aber auch sehr moderat, weil ich wollte natürlich auch nicht dann irgendwie das ganze Fett aus meinen Händen rauswaschen. Und viele Leute haben ja dann, weil sie so exzessiv ihre Hände gewaschen haben, haben sie dann rissige Haut bekommen und hatten dann da wieder Probleme. Das wollte ich natürlich nicht, aber ...
Alexander Metzler: Dieses Bewusste, und das hat ja was mit Alltagsachtsamkeit zu tun, also es ist ein perfektes Achtsamkeitsding, darauf zu achten, die Hände einfach bei sich zu lassen und nicht mit den Händen die ganze Zeit im Gesicht rumzumachen. Wenn du dir die Hände frisch und ordentlich gewaschen hast, dann spricht dir ja auch gar nichts dagegen, aber so dieses Unbewusste ins Gesicht greifen, und das hab ich früher wirklich viel gemacht. Und das würde vielleicht auch erklären, wie ich mich mit Corona anstecken konnte damals. Ich noch, ich weiß noch damals, bin ja hier vom Dorf. Ich muss wohl einer der allerersten oder vielleicht sogar der Erste gewesen sein, bei dem dann wirklich Corona diagnostiziert wurde, weil mein Arzt damals, mittlerweile ist er in Rente, der hat ganz große Augen hinter seiner Augenmaske bekommen und dann wurde ich da isoliert und da war so richtig so bisschen Panik. Also so kam es mir zumindest vor. Ich glaube, ich war da tatsächlich der Erste und das war lange bevor es eine Impfung gab. Also da habe ich schon echt einen ordentlichen Hammer reingekriegt und habe dann auch gut flach gelegen. Und hab auch lange gebraucht, um wieder auf die Beine zu kommen. Also es war nie so, dass das bei mir lebensbedrohlich war. Aber es hat mich schon richtig zerlegt. Ich hatte auch Geschmacknerven verloren. Was heißt Geschmacknerven? Ich hab den Geschmack verloren und den Geruch sind verloren. das war rückblickend gesehen eine interessante Erfahrung. Wie dankbar man einfach sein kann, wenn man Dinge schmecken kann. Was das für ein tolles Geschenk ist vom Leben. geschmacklose Masse in sich reintut, sondern dass da Aromen sind, dass das schmeckt, na süß, sauer, äh bitter, Omami oder wie das heißt, was wir da neu gefunden haben. Also das ist doch, das ist ein richtiges Geschenk, das darf man sich an der Stelle auch mal wieder, auch mal wieder bewusst machen. Und der Witz ist, ich habe ja viele Jahre vorher schon angefangen mit Biohacking. Ich hatte zu dem Zeitpunkt viel mit Atem gemacht. habe auch während der Corona-Infektion viel mit Atem gearbeitet. Ich hatte mit dem Kalt duschen schon lange angefangen. Noch nicht so konsequent Eisbaden, ich das heute mache, aber schon mit kalten Duschen. Schlaf hat bei mir eine ganz andere Bedeutung gekommen. Wir hatten unsere Ernährung schon lange umgestellt und das hat das alles, ich weiß nicht was, ob es einzelne Komponenten daraus waren oder die Summe aller Teile, hat es schon dazu geführt, dass ich sehr, lange überhaupt nicht krank war.
Alexander Metzler: Und wenn, dann war das nur bisschen Ketzeln im Hals, und eins, zwei Tage später war die Sache erledigt. Also, hatte überhaupt keine Krankheitstage. Umso krasser fand ich das, dass Corona mich so hart erwischt hat. Und da weiß ich noch, ich erinnere mich noch dran, dass ich da so ein bisschen auch ... so ein bisschen an meinem Selbstbild des nicht krank werdenden Biohackers gezweifelt hab. Weil wenn du dir, wenn du mit so einer Attitude durch die Welt läufst, ich werd eh nicht krank. Und ich war auch überzeugt, dass ich kein Corona bekomme. Ich war überzeugt, wird mich eh nicht erwischen. Ich war seit Jahren nicht erkältet, dann wird mich das auch nicht erwischen. Und das hat mich richtig erwischt. Das hat so bisschen an meinem Selbstbild gekratzt, ehrlich gesagt. Aber heutzichtig ist es ein bisschen anders. Weil man kann sich natürlich auf der einen Seite, und da haben wir es wieder mit der Perspektive aufs Thema zu tun, man kann sich natürlich fragen, warum machst du das denn alles? Warum machst du den Eisbaden? Warum machst du denn Atemtraining? Warum machst du denn gesunder Ernährung? Warum beschäftigst du dich überhaupt so intensiv mit dem Thema Gesundheit, wenn du sowieso dann krank wirst, wenn du sowieso Corona bekommst? Und wenn es sich dann auch richtig erwischt? Das ist die eine Möglichkeit, das Thema zu gucken. Die andere Möglichkeit, das Thema zu gucken, was wäre denn passiert, und wie gesagt, waren diese harten Stämme, bevor es überhaupt eine Impfung gab, was wäre denn passiert, wenn ich mich vorher nicht mit all diesen Themen beschäftigt hätte und so eine gute Immunabwehr aufgebaut hätte? Wie hätte es mich denn dann zerlegt? Das könnte man sich jetzt ja auch fragen. Das sind natürlich in beiden Fällen hochspekulative Fragen. Man weiß nicht, was geworden wäre. Aber so kann man sich das eine oder das andere angucken, wie man auf das Thema draufgucken will. Also, wir haben jetzt ein paar Dinge gelernt, die wir machen können, unsere erste Abwehr, also unsere Nase zu stärken und was wir vielleicht besser lassen sollen, das System nicht zu schwächen. Was können wir denn noch präventiv tun? Da gucken wir jetzt mal bisschen aufs Größere und Ganzere. Ich habe das Thema Schlaf schon angekündigt. Also immer wenn wir
Alexander Metzler: gesunden, qualitativ hochwertigen, quantitativ ausreichenden Schlaf bekommen, ist das das Beste, was wir für unser Immunsystem machen können. Nichts ist entspannter als ein Mensch, der einfach gut und tief und fest geschlafen hat, der schöne Tiefschlafphasen gehabt hat, der schöne Remschlafphasen für die Psyche gehabt hat und der morgens aufsteht und sagt, ey, geil, ich bin ausgeschlafen, ich habe genug Energie, Tag, du kannst kommen. Mega, mega gut fürs Immunsystem. Anderer großer Teil ist die Ernährung. Also möglichst frische, gute, gesunde Lebensmittel zu sich nehmen. Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse. Also alles das, was unser Körper so braucht. Und was ich auch leider immer noch zu wenig mache, es sind fermentierte Lebensmittel. Fermentierte Lebensmittel sind einfach super für unser Mikrobiom im Darm. Und die Mikrobiom-Darmgesundheit ist eben ganz tief assoziiert mit unserer Immunabwehr. Das baut alles aufeinander auf, das hängt alles miteinander zusammen. Und je mehr fermentierte Lebensmittel wir zu uns nehmen, desto mehr unterstützen wir unser Mikrobiom, desto mehr kann unser Mikrobiom unsere Immunabwehr unterstützen. Also auch ein ganz wichtiger Punkt, diese Ernährung. Und das heißt, ich bin ja kein Freund von Dogman, das heißt nicht, dass man sich nicht ab und zu mal in eine TK-Pizza reinpfeifen kann. Das heißt nicht, dass man sich nicht ab und zu mal ... Ein Döner oder ein Burger oder so. Also meinem Fall immer ohne Fleisch, sag ich extra dazu, ne? Flexigana, wie ich mich immer gerne nenne. Wenn ich mal solche Sachen esse, dann macht das meinem System nichts, weil mein System kriegt zu 90 Prozent richtig gute Bausteine. Und dann ist es auch kein Problem, wenn ich mal Schrott esse. Das Problem ist, wenn wir überwiegend Schrott essen, dann haben wir ein Problem. Aber ... Wenn ihr so krass seid, ihr auf das alles verzichten könnt, ist das ja super. Aber wenn ich mal Bock auf so was hab, wenn ich keine Lust hab, kochen, Jolly nicht da ist, die kann nix kochen, ich hab aber Hunger, und in Tiefkühlfach ist halt noch eine vegane Pizza, und ich mach mir da noch paar Zwiebeln drauf, paar Kapern drauf und ess das dann, dann hab ich nicht das Gefühl, und das find ich auch wichtig, wenn ich das dann mal mache, dass ich dann nicht das Gefühl hab, mein ganzer Ernährungsplan ...
Alexander Metzler: Mein ganzes Biohacking-Ding fällt auseinander, weil ich jetzt mal eine TK-Pizze... Nein, geht entspannt mit diesen Dingen Guckt halt, dass ihr möglichst viel gutes Zeug in euch reinbekommt, weil das, was wir essen, sind die Bausteine, aus denen unser Körper und Geist gebaut sind und aus dem auch unsere Immunabwehr produziert wird. Und je höherwertiger diese Bausteine sind, desto höherwertiger ist das, was sich da drumherum bildet. Das liegt ja auf der Hand, das muss man ja eigentlich gar niemand erklären. Und wenn ich dann zwischendurch mal... Da ich eine Ausnahmemache ist das aus meiner Sicht überhaupt gar nicht schlimm. Moderate Bewegung, also richtig gut Sport machen, wenn du fit bist, kein Problem. Wenn es so ein bisschen losgeht, dann würde ich aufhören mit Sport, weil dann braucht der Körper auf jeden Fall Erholung und Entspannung. Und das Maximale, was ich dann empfehlen würde, wenn du dich danach fühlst, sind Spaziergänge draußen. Frischluft, Kreislauf, so bisschen Anregen, Sonnenlicht möglicherweise, das sind alles Dinge, die uns dann helfen können. Aber Sport würde ich da auf jeden Fall nur moderat, eigentlich gar nicht machen, runterfahren, Körper ausruhen lassen. Und vorhin hatte ich schon kurz angesprochen, also Vitamin D darf vielleicht auch mal zum Arzt gehen, Blutbild machen, das mal untersuchen lassen und gucken, ob das da in der Normwerte ist. Ich weiß, da gibt es riesige Diskussionen, dass die medizinischen Messwerte da viel zu gering sind. Es gibt so Vitamin-D-Papse, die da unglaublich viel Und ich glaube, wie immer liegt die Wahrheit immer so bisschen dazwischen und wahrscheinlich auch ein bisschen typenabhängig und ernährungsabhängig. Also da würde ich einfach mal ein Blutbild machen lassen, drauf gucken lassen, mich ein bisschen mit dem Thema beschäftigen und dann so supplementieren wie du, wie ihr das individuell braucht und wirklich dran denken. Das habe ich auch immer unterschätzt, weil ich ja gerne auch im Winter, wenn die Sonne scheint, mal viel nackte Haut zeige, weil ich auch gerne dann in der Kälte so bisschen Kältetraining mache und denke, ey, da kriege ich Sonnenlicht ab, das ist super. Aber wir kriegen tatsächlich hier, zumindest in Deutschland, zu wenig Vitamin-UVB-Strahlung ab, eben Vitamin D daraus bilden zu können. Generell, was unseren Lifestyle angeht, bin ich ja großer Kelte-Fan. Hört euch da auch gerne mal die After-Job-Folgen oder alles, was ich so bei Kälte schon gemacht habe. Jetzt, wie gesagt, frische Ausbildung als IRK-zertifizierter Eisbadecoach. Und seitdem bin ich auch noch mehr im Eiswasser drin, mit großer Freude.
Alexander Metzler: Also das macht einfach richtig toll Spaß, auch Leute da durch zu coachen. Und das ist natürlich ein tolles Gefäßtraining und auch eine tolle Adaption an das Gefühl Kälte. Also unsere ganze Thermoregulation, also die Möglichkeit auf Temperaturänderungen zu reagieren vom Körper. Das wird geschult durch die Kälte, nebst den ganzen psychologischen Effekten, es hat, Glückshormone oder tolles Gruppenerlebnis, wenn man das als Teambuilding-Maßnahme zum Beispiel macht. Alles wunderbare, wunderbare Sachen. die das Eisbaden mit sich bringt und das Pendant dazu, also die Sauna, die Hitze, auch die ist gut. Auch das ist ein Gefäßtraining. Auch das ist eine Thermoregulation. Und Thema Feuchtigkeit von den Schleimhäuten, die nasse, warme Luft, die wir da einatmen, das ist auch gut für die Schleimhäute und entsprechendes Training. was natürlich, das sind alles körperliche Dinge, aber wenn ich so was mache, dann mache ich ja auch aktive Me-Time. Also Zeit für mich selbst, Zeit, mir was Gutes zu tun. Ob das jetzt ein Eisbad ist. Zwei Minuten, drei Minuten, nicht länger. Oder ob das eine Stunde Sauna ist. Oder mal so einen Erholungstag zwischendurch, wo ich vielleicht mal in die Therme gehe, mich mal massieren lasse, verschiedene Saunagänge mache, mich da massieren lasse von den Wasserstrahldüsen, Dingern, und es mir einfach mal gut gehen lasse. Das ist ja alles Me-Time. Und das spielt auf unseren Parasympathikus ein, die beruhigende Hälfte unseres Nervensystems. Wir reduzieren damit das Gefühl von Stress, das tut uns sehr gut. Das kann auch ein Spaziergang sein in der Natur oder Treffen mit Freunden, gute Zeit verbringen. Also Dinge, die uns angenehm sind, die uns entspannen. Wichtig ist, die uns nicht stressen. Dass wir wieder einen Adrenalinkick haben und so weiter. Das wollen wir dann in dem Moment nicht. Diese Dinge, diese Me-Time ... Die baut natürlich in uns drin auch so dieses Gefühl von Entspannung und Erholung auf. Und auch das ist ein guter Schutz gegen Erkältungskrankheiten. Das alles präventiv, was machen wir denn jetzt, wenn es losgeht? Also wenn die Erkältung anklopft, heißt es eben, Frühphasen erkennen. das habe ich öfter, ohne dass es ausbricht. ist so ein typisches, ich fühle mich körperlich schwach. Ich fühle mich nicht energiegeladen. Das ist so ein typisches Merkmal.
Alexander Metzler: Kitzeln im Hals ist ein ganz typisches Markenwesen. Wenn es kitzelt im Hals, weiß ich, da ist was im Anmarsch. Jetzt aber richtig Alarm machen. Oder Halsschmerzen oder Kratzen im Hals, das ist auch so ein typisches Ding. Nase geht zu. Dann heißt es, auf Verteidigung umstellen. Also den Körper so gut es geht zu unterstützen. das bedeutet alle, also in meiner Welt, ich sage ja nur, was ich mache, in meiner Welt bedeutet das, alle unnötigen Termine absagen. wirklich absagen. Okay, mein Körper hat jetzt hier was zu tun, ich muss ihm so viel Zeit, Aufmerksamkeit und Ruhe gönnen, wie es irgendwie nur geht. Wenn überhaupt, ich habe schon gesagt, leichte Spaziergänge draußen, kein harten Sport, so viel Schlaf, so viel Erholung wie möglich, warm und gemütlich machen und dann anfangen das Ding auszusetzen. Wir können zwischendurch mit ein Atemübung die Entzündungswerte im Körper senken, dadurch dass Durch gezielte Atemübungen muss man sich mit Beschäftigen. Adrenalin ausgestoßen wird. In dem Fall ist es ein willkommenes Adrenalin, weil wir danach wieder in eine Entspannungsphase reingehen. Thema Balance. Das Adrenalin trägt dazu bei, dass die Entzündungswerte, die so eine Erkältung auslösen kann, gesenkt werden können. Also eine Atemübung, damit habe ich auch viel während meiner ersten Corona-Infektion generell. Atemübungen eine gute Sache, aber auch aktiv gegen so eine Infektion anzuatmen. Es ist auch was, was du dann aktiv machst. Das ist auch was, was deine Selbstwirksamkeit aktiviert. Ich lieg nicht nur darum, sondern ich mach auch aktiv was dafür. Und dann lieg ich wieder rum und entspann mich wieder. Aber ich schimmel da nicht nur die ganze Zeit und warte, dass es von selbst vorbeigeht, sondern ich hab auch diese Selbstwirksamkeit, dass ich dann aktiv was mach. Also, Nervensystem runter regulieren, in Entspannungszustand gehen. Was helfen kann, ist lokal im Mund- und Rachenraum, Lutschtabletten und zwar Zink. Zinktabletten, Lutschen. Danke. Kurz mal wieder einen Haltstee trinken.
Alexander Metzler: Mit Zink machen sehr viele Leute gute Erfahrungen. Wichtig ist nur, dass das schnell passiert und nicht geschluckt wird, im Halsraum sich verteilt. Und da gibt es eben spezielle Zink-Pastillen, die man lutschen kann. Haben viele Leute gute Erfahrungen damit gemacht. Was ich vorher nicht wusste, was ich noch nie gemacht habe, was ich beim nächsten Mal ausprobieren werde und vielleicht ist heute der richtige Tag dafür, Wasser mit Kochsalzgurgeln. Auch ähnlich wie die Nasendusche, mechanischer Vorgang. Wenn wir im Rachen gurgeln, dann lösen wir da natürlich das, was sich da festgesetzt hat, auch raus, spucken das dann raus. Das Salz remineralisiert den Rachenraum da wieder. Hab ich noch nie gemacht, werde ich auch mal ausprobieren. Was ich oft gemacht habe und ein Freund davon bin, ist inhalieren. Auch gerade so mit Menthol-Minzesachen, die die Atemwege dann ein bisschen öffnen. Auch das ist was, was ich aktiv ganz gerne mache. Statt dem abschwellenden... Nasenspray gibt es auch Meersalz-Nasensprays. Die sind einfach nur dazu da, die Schleimhaut feucht zu halten. Die haben so einen minimal abschwellenden Effekt, aber nicht zu vergleichen mit dem abschwellenden Effekt von den aggressiven Nasensprays. Aber die Schleimhäute zu pflegen, zu reinigen und feucht zu halten, ist in dem Fall eben auch eine gute Idee. Viele machen ja einfach weiter, wenn sie erkältet sind. Die gehen dann auf die Arbeit, weil sie wollen sich keine Schwäche einbeziehen ... oder haben sogar vielleicht Angst vor der Chef ... und vom Chefin, weil man dann schon wieder fehlt, weil man krank ist. Ich halte das für sehr, sehr kurzsichtig. Also wenn du ... in einem Unternehmen arbeitest, wo du Angst haben musst, ... dass wenn du krank bist ... ... und nicht bei der Arbeit erscheinst, ... dass du dann einen auf den Deckel bekommst, dann stimmt definitiv irgendwas nicht ... mit der ... ... ... mit der Umgebung in der Firma. Also mit dem Umgang zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Denn ich habe doch als Arbeitgeber kein echtes Interesse daran, dass ein kranker Arbeitnehmer auf die Arbeit kommt. Denn der steckt doch dann die anderen mit an. Und dann verliere ich die Hälfte der Belegschaft. Statt wenn der eine Mensch, der gerade erkältet ist, zu Hause geblieben wäre, dann habe ich dann nicht das Problem, dass mir die anderen auch noch angesteckt werden. Also das hat auch einfach was mit, das hat was bisschen mit Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu tun.
Alexander Metzler: Ich will ja auch nicht... Ich sehe das auch immer im Supermarkt. Dann sind so Leute... Die niesen sich dann so in die Hand. Und danach fassen sie mit dieser Hand Obst und Gemüse an und touchen dann da alles an. Da könnte ich ausrasten. Da könnte ich wahnsinnig werden. Wenn ich dann daneben dranstehe, guck ich die Leute... Ich guck die dann mit so einem Blick an. Was haben sie denn? Ich sag, ja, sie haben sich doch gerade hier in die Nase. Und jetzt fassen sie das. Jetzt macht der nichts. Meine Güte. Ich versuch dann immer freundlich zu bleiben, erklären. Die Leute, manche wissen es auch einfach nicht. Wenn man denen das dann freundlich erklärt, verstehen die das auch. dann sag ich so, setzen sie sich mal umgekehrt. Wenn ich mir jetzt hier in die Nase schneuzen würde oder husten würde, dann würde ich hier die Tomaten so antatschen. möchten sie die anschließend haben, möchten sie doch auch nicht. So kriegt man die manchmal, aber manchmal auch einfach, Hopfen und Malz verloren. Also das hat so bisschen was mit Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu tun, dass wenn ich krank bin, bleibe ich zu Hause, damit ich keine anderen Leute anstecke. Homeoffice ist noch mal eine andere Sache, da kann ich keine anderen Leute anstecken, immerhin. Aber ich brauche natürlich auch die Ruhe und die Erholung, effektiv diesen Infekt zu bekämpfen. Wenn ich die ganze Zeit auf On bin, weil ich Termine habe, krasse Geistesleistung machen muss, weil ich mich konzentrieren habe und vielleicht noch hier irgendwelche Calls habe oder so und vielleicht sogar noch was Schlaues sagen muss, dann ist mein Sympathikus on. Dann bin ich einfach im Stress, Vielleicht kein schlimmer Stress, aber ist Stress genug? damit sich mein Körper nicht auf die Abwehr konzentrieren kann. Essen ist auch so eine Sache. Also ganz oft ist es so, dass man einfach kein Hungergefühl hat, wenn man erkältet ist. Und dann kennt man das auch so von den Eltern, ja, aber isst was, damit du wieder zu Kräften kommst. Nein, der Körper schickt dir diese Signale nicht umsonst. Der Körper schickt das Signal, dass er gerade nichts zu essen haben will, weil er beschäftigt ist mit der Immunantwort. Und wenn wir da wieder was reintun oben, dann muss er wieder verdauen, dann muss dieser ganze Stoffwechsel wieder stattfinden. Das kostet Kraft, das kostet Energie. Und das steht dann eben nicht dem Bekämpfen des viralen Infekts zur Verfügung. Deswegen ist es völlig in Ordnung, wenn ich da mal eins, zwei Tage super wenig esse oder ich mal nur ein bisschen Obst, also ganz leichte Sachen, eine Banane, einen Apfel, vielleicht sogar zerdrückt oder sowas, dass das leicht und nicht belastend ist. Und dann ist es...
Alexander Metzler: Wenn ich kein Hungergefühl hab, ist es völlig okay, mal nichts zu essen. Was nicht okay wäre, wäre nichts zu trinken. Weil gerade in diesen Phasen brauchen wir extrem viel Flüssigkeit in Form von Wasser, in Form von Tees. Und auch das, keine schwarzen, keine grünen Tees, das geht dann wieder aufs Nervensystem. Ja, Kräutertee ist eine gute Sache, Minztee ist eine gute Sache, Ingwertee ist eine gute Sache, mal nur so ein paar zu nennen. Anis, Fenchel, also alles, was auch so ein bisschen ... ätherische Öle beinhaltet für unsere Atemsysteme. Das eine tolle Sache. Weil wir schwitzen natürlich viel aus, diese Flüssigkeit muss wieder rein in den Körper und Schleimhäute müssen nass bleiben, damit sie gut funktionieren und Nässe, Feuchtigkeit, Feuchtigkeit von außen zuführen. Gute, gute Idee. Also viel trinken erschwert ein, äh, erregern den Eintritt und wir reden da so von zwei bis 2,5 Liter pro Tracht. Wenn du fieberst, natürlich noch mehr, weil dann schwitzt du ja noch viel mehr raus. Und auch übrigens auch Fieber. Fieber ist einfach eine gewollte Reaktion des Körpers. Die Körperkerntemperatur wird erhöht, die Immunabwehr zu verbessern. das, glaube ich, habe ich schon gesagt oder habe ich es bei meinen vorigen Versuchen gesagt? Das kommt mir gerade irgendwie redundant vor. Aber wenn die Körperkerntemperatur höher ist, fühlt sich auch der Erreger unwohler und die Immunabwehr ist besser. Natürlich nicht ab einem gewissen Grad raus mit Wadenwickel arbeiten, Temperatur ein bisschen runterdrücken. Aber Fieber ist erst auch eine gewollte Reaktion des Körpers. Also wir haben jetzt ganz viel gelernt über präventiv. Was können wir machen, unseren ersten mechanischen Abwehrring zu stärken? Was können wir in unserem Lifestyle präventiv tun, damit wir weniger Erkältungen bekommen? Und wie gesagt, ich rede da aus eigener Erfahrung. Bis Corona war ich super lange so gut wie gar nicht krank und wenn dann nur ganz oberflächlich, ganz schnell und gar nicht zu vergleichen mit den Erkältungskrankheiten, ich früher hatte, bevor ich so mit Biohacking angefangen habe, da war das immer mit viel Husten, mit viel Schleim auch. Dieser ganze Schleim ist nicht mehr da. Und ich habe den Verdacht, dass das ein bisschen mit Milchprodukten zu tun hat. Ist aber nur ein Bauchgefühl von mir, habe ich keine Beweise dafür. Aber ich nehme ja auch keine Milchprodukte mehr zu mir.
Alexander Metzler: Und seitdem ist auch dieses ganze Schleimthema, wenn man erkennt, ist bei mir eine ganz andere Geschichte als vorher. Viel schneller vorbei, viel oberflächlicher, viel weniger das Gefühl, krank zu sein. Also das ist die Summe aller Teile, die wir mit Lifestyleänderungen halt wirklich gut hinkriegen können. Und was ich halt ganz, spannend finde, ist Thema Psychoneuroimmunologie, also die Verbindung zwischen Nervensystem ... Also wie bewerten wir, betrachten wir Dinge und unsere Immunantwort. Das, was ich am Anfang gesagt habe, vielleicht die Symptome als was nehmen, was willkommen ist. Die Antwort des Körpers. Damit eher in einen Zustand der, okay, ich warte ab, ich bin entspannt, als diese, ich will das nicht und ich bin ein Opfer. Damit arbeiten und damit auch möglicherweise, These von mir, die Krankheitstage schneller rumgehen lassen. die Symptome nicht so stark gewerten lassen. Nur dadurch, dass wir in eine entspannendere Haltung reinkommen, was das angeht. Und eigentlich wollte ich am Anfang dieser Folge sagen, bleib bis zum Ende dran, dann werde ich noch einen Geheimtipp verraten. Das hab ich natürlich vergessen zu sagen. Der Geheimtipp kommt aber trotzdem. Ein persönlicher Geheimtipp von mir macht kaum jemand. Mach ich auch erst seit diesem Jahr, glaub ich. Und fand's ganz toll. Die Rede ist von der Hage Butte. Die Hagebutte kennt ihr vielleicht als Marmelade oder die kennt ihr vielleicht als Tee. Aber die wenigsten von euch kennen die Hagebutte wirklich als Frucht am Wildrosenstrauß. Habt ihr die vielleicht schon mal gesehen, aber die wenigsten von euch haben die mal gepflückt. Und diese Hagebutte, die könnt ihr einfach essen. Achtung! Vorher öffnen. Ich kann das ganz gut mit meinen Fingernägeln. Ich brauch da noch nicht mal ein Messer für. In der Länge aufschlitzen. Teilen das Ding. Und die Kerne... Und ganz wichtig, die Härchen, die da drin sind, rauskratzen mit dem Fingernagel, weil das sind richtige Nesseln, die reizen den Rachen. Wenn du das isst, hast du nicht viel Freude daran. Aber wenn du das rauskratzt, easy, dann kannst du diese Fruchthüllen, diese beiden, einfach so frisch essen. Und du hast einen wunderbaren Mix an ganz vielen verschiedenen vorbeugenden Vitaminen und Antioxidantien da drin. Das ist ein deutsches Superfood, was kaum jemand auf dem Schirm hat.
Alexander Metzler: was ganz viel auch wild wächst und was sogar ziemlich lecker schmeckt, muss ich sagen. Also sie sollten nicht zu hart sein, sie sollten aber auch nicht zu weich sein. Meistens kann man die so ein bisschen zusammendrücken, dann sind die aus meiner Sicht genau richtig und ihr habt ein super Food, was ihr einfach unterwegs findet und wo ihr mal lecker snacken könnt. Jetzt tut mir bitte nicht den oder kommt bitte nicht auf die Idee oder andersrum tut mir den Gefallen, wenn ihr so einen Wildrausenstrauß irgendwo Strauch findet im Feld, kommt nicht auf die Idee. mega, Metzler hat gesagt Hagebutte und ihr pflückt jetzt da die ganzen Hagebutten und legt euch da ein Vorrat an. Nein, das sind ganz wichtige Nahrungsquellen für Vögel, für Wildtiere und die Hagebutte ist deswegen so eine magische Pflanze, weil sie so eine tolle Nahrungsquelle ist in den Spätherbst und Winter rein. Das heißt, wenn schon ganz viel an Nahrung nicht mehr zur Verfügung steht in der Natur, ist die Hagebutte immer noch lecker für ganz viele Vogelarten, für ganz viele Wildtierarten und deswegen teilen wir uns das mit denen. Wir nehmen denen nicht alles weg. Andersrum viel besser die Idee, ey, jetzt wo ich das weiß, ich hab vielleicht einen kleinen Garten, dann pflanze ich im Frühjahr einen Wildrosenstrauß in meinem Garten. Dann kann ich mich im Frühjahr dran erfreuen an den wunderschönen Rosenblüten. Das macht auch was für den inneren Seelengarten, den wir bestellen wollen. Und ich habe gleichzeitig eine wunderbare Hagebuttennahrungsquelle im Herbst für mich und meine Familie, aber auch für die Wildtiere und für die Vögel, in meinen Garten kommen. Das heißt, ich mache wieder ein bisschen mehr Habitat für alle Lebewesen mich herum, tue mir selbst das Beste zu denen, Gutes. Und deswegen die Hagebutte für mich. Mein Geheimtipp am Ende dieser Folge ist eine ganz, ganz tolle Sache. Probiert das mal aus, aber geht wie immer achtsam mit euch und achtsam mit unserer Mitwelt. Wenn euch diese Folge gefallen hat, Lasst mir gerne einen Kommentar da. Abonniert mal den Podcast, falls ihr den noch nicht abonniert habt. Gerne mal abonnieren. Diese Zahlen sind immer gute Indizien für die ganzen Anbieter, dass der Podcast was taugt und dann kommt er mehr in die Sichtbarkeit. Und dann freue ich mich natürlich, weil ich mehr Leute erreichen kann. Schreibt gerne, wenn ihr auch so ein Geheimtipp habt zum Thema Erkältung, mal in die Kommentare auf YouTube, auf Spotify, auf wo immer ihr auch hört, was vielleicht euer Geheimtipp ist, was euch vielleicht in dieser Folge
Alexander Metzler: gefehlt hat und vielleicht auch wenn ihr mit so kommerziellen Erkältungsmitteln so richtig gute Erfahrungen macht und sagt, ey das Bombe, das hilft mir immer, dann würde mich das an der Stelle auch interessieren. Vielleicht sollte man sich das dann vielleicht auch noch mal näher angucken, fände ich auf jeden Fall sehr, sehr spannend. Ich bedanke mich recht herzlich bei euch für das Zuhören. Bis zur nächsten Folge und sage ciao ciao, bye.
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